Segnungsgottesdienst im Kindergarten St. Johannes Maria Vianney
Nicht nur die Segnungs-Gottesdienste für die Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen und für die Kinder der weiteren Klassen in der Grundschule Floß prägen das Kirchen- und Veranstaltungsjahr der Kirchengemeinden St. Johannes der Täufer und St. Johannes Baptist. Pfarrer Max Früchtl ist es auch ein Bedürfnis, Jahr für Jahr in die Kinderschule zu gehen und den Kleinen und Kleinsten den Segen für ein gutes Jahr und eine gute Zeit zu erteilen.
Die ökumenischen Gottesdienste für die Grundschule zeichnen sich dadurch aus, dass die Kinder beider Konfessionen eingeladen sind. Die Ortsgeistlichen haben Interesse, jedem Kind der ersten Klassen den Segen Gottes zu erteilen. Erfreulich, dass auch die Eltern und Angehörigen der Schulkinder an den Gottesdiensten teilnehmen. Eine Gemeinschaft, die den ökumenischen Geist besonders auszeichnet.
Pfarrer Max Früchtl macht es sich selbst zur Aufgabe und Verpflichtung, auch den Kindern im Kindergarten St. Johannes Maria Vianney im Rahmen eines Segnungsgottesdienstes jedem Kind das Kreuzzeichen auf die Stirne zu zeichnen. In der Andacht hatte der Pfarrer festgehalten, dass mit dem neuen Kindergartenjahr die Weichen für die Lebensgestaltung gestellt werden. Gebeten hatte er, den Herrgott im Blickfeld zu behalten und das Verbundensein zu bekräftigen. Glaube muss erlebbar sein. Die besten Religionslehrer sind immer noch christgläubige Eltern und bleiben es. Lieder, Fürbitten und Gebete, das Vaterunser und der Segen des Geistlichen waren erfreuten die Kinder, die eifrig und andächtig mitachten.
Dem Betreuungspersonal wünschte der Pfarrer viel Kraft für die Erfüllung ihrer großen Aufgaben in der Kindererziehung. Leiterin Svenja Horn war Pfarrer Früchtl überaus dankbar für diesen Segnungsakt in der Kinderschule. Sie wünsche sich mit ihrem Team, dass die Bauarbeiten für Erweiterung und Sanierung des Kindergartens spätestens im Frühjahr/Sommer 2027 abgeschlossen werden können. Die derzeitige Unterkunft der Kinder im Pfarrheim sei eben nur ein Notbehelf.
Artikel und Bild(er): Fred Lehner