Anton Eismann zu Grabe getragen

Die Beliebtheit und Wertschätzung des früheren zweiten Bürgermeisters Anton Eismann (91) drückte sich in den Trauerfeierlichkeiten am Mittwoch in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer beim Requiem aus. Der Katholische Männerverein brachte seine Anteilnahme für das Ehrenmitglied durch Aufstellung der Vereinsfahne im Altarraum zum Ausdruck. 2. Vorsitzender Martin Landgraf würdigte in einem ehrenden Nachruf die Verdienste des Verstorbenen, der dem Verein seit mehr als 68 Jahren angehörte und Ehrenmitglied war. Landgraf trug das Gebet des Männerapostels, Pater Rupert Mayer, vor. Pfarrer Max Früchtl hatte in seinem eindrucksvollen und sehr bewegenden Nachruf das Leben und Wirken des Verstorbenen durch ein vielseitiges Engagement herausgestellt. Er habe Geschichte und Ansehen von Kirche und Gemeinde entscheidend mitgeprägt. Man war gerne mit ihm zusammen. Ein wunderbarer, liebenswerter und stets helfender Mensch. Die katholische Kirchengemeinde sei ihm zum großen Dank verpflichtet.

Mit Anton Eismann verliert der CSU-Ortsverband ein herausragendes Mitglied, dessen Einsatz vor allem im kommunalpolitischen Leben bespielhaft war, drückte Vorsitzende Nadine Gralla-Sommer für den CSU-Ortsverband aus. Eismann war dritter und zweiter Bürgermeister im Markt Floß, und bestach geradezu durch Einsatz, Erfahrung und Pflichtbewusstsein. Ein Leuchtturm der Partei und aufrechter Freund, dessen Persönlichkeit hohe Anerkennung fand. Einen ehrenden Nachruf widmete für den Markt Floß Bürgermeister Robert Lindner, der Anton Eismann bestätigte, durch sein Pflichtbewusstsein, seinen Rat als besonderer Mensch Spuren in seiner Heimatgemeinde hinterlassen zu haben. Die aktive Mitgliedschaft beim Turnverein 1908 Floß, besonders in der Förderung der Faustballabteilung mit internationalen Turnieren, würdigte auch aus persönlicher Erfahrung Technischer Leiter Markus Staschewski. Seine menschliche Art war beispielgebend und exzellent.

Die musikalische und gesangliche Gestaltung des Requiems lag in den Händen von Bettina Mildner aus Flossenbürg, die mit den Liedern: “Von guten Mächten“, „Halleluja“, Ave Maria“ und „Möge die Straße uns zusammenführen“, glänzte.

Eine große Trauergemeinde gab dem Verstorbenen im katholischen Friedhof das letzte Geleit.

Artikel: Fred Lehner 

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