Erweiterung des Kindergartens St. Johanne Maria Vianney schreitet voran
Katholischer Pfarrgarten erhält neues Gesicht
Die derzeit größte Hochbaustelle im Markt konzentriert sich auf die Erweiterung des Kindergartens St. Johannes Maria Vianney. Mit dem Bau wird das Gesicht des Pfarrgartens unmittelbar gegenüber dem Pfarrhaus wesentlich verändert. Schon der Abbruch des früheren Nebengebäudes, das mit dem Bau des Pfarrhauses vor mehr als 110 Jahren errichtet wurde, deutete eine Veränderung an.
Es ist nicht das erste Mal, dass das Gelände im Pfarrzentrum eine bauliche Änderung erfährt. Der Erbauer der katholischen Pfarrkirche, Geistlicher Rat Jakob Raß, hatte in weiser Vorausschau für einen umfangreichen Grunderwerb gesorgt. Zu seiner Zeit gab es neben der Pfarrkirche und der Herz-Jesu-Anstalt entlang der heutigen Kirchstraße ein Spielgelände für Fußball. Selbst eine Kegelbahnanlage erfreute die Sportkegler. Daran anschließend war in einer Holzbaracke eine Mietwohnung eingebaut. Das erste Pfarrheim mit Saal und Bühne sorgte für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen. Außerdem waren zwei Mietwohnungen untergebracht. Einrichtungen, die es heute nicht mehr gibt. Sie mussten der Neuzeit und den notwendigen Bedürfnissen weichen. Einmal entstand auf diesem Areal der Kindergarten und zum anderen das modern ausgestattete Pfarrheim St. Josef.
Die Katholische Kirchenstiftung, dessen freigemeinnütziger Träger sie für den Kindergarten ist, sieht mit großer Spannung den Bauarbeiten entgegen. Pfarrer Max Früchtl und die Leitung des Kindergartens haben größtes Interesse, dass die derzeitigen Notlösungen der Unterbringung von Kindergarten und Vereine noch in diesem Jahr enden wird. Die Verhaltensweise der Betroffenen ist ohnehin zu bewundern. Man bringt Verständnis auf und fügt sich den Gegebenheiten.
Bald wird es zum Bau des Dachstuhls am Erweiterungsbau kommen. Die Arbeiten können somit zügig fortgesetzt werden.
Artikel und Bild(er): Fred Lehner