Adventssingen der Volksbank

advent voba01„Den lieben Advent angesagt“ haben auch in diesem Jahr die Bläser der Stadtkapelle Pleystein, die Sitzweilgruppe Miesbrunn und die Instrumentalisten mit Sprecher Max Frischholz unter der Gesamtzusammenstellung von Karl Putzer bei ihrem zweiten Adventssingen am Freitag in der Kirche St. Johannes der Täufer.

Eine Einstimmung auf die Advents- und bevorstehende Weihnachtszeit, die nicht schöner hätte sein können. Dazu trugen auch die hervorragende Akustik der Kirche und die stillen, leisen Übergänge von Vortrag zu Vortrag bei. So kam diese Art unverfälschter Volksmusik mit Lied und Gesang kamen bei den Zuhörern und Musikfreunden dankbar an. Karl Putzer hat es wieder verstanden, das Programm so zu gestalten, dass sich Musik, Gesang und Vortrag harmonisch ergänzten. Dazu passten die von Max Frischholz rhetorisch gekonnt vorgetragenen, nachdenklichen Erzählungen und heiteren Geschichten. Die elf Mitwirkenden aus Pleystein und Miesbrunn setzten an diesem Adventsabend das um, was die Vertreterinnen der Volksbank, Birgit Käß und Marlene Noetzel den Zuhörern wünschten: „Lassen wir uns in der staaden Zeit verzaubern. Wir brauchen Wärme, Licht, Warten und Weihnachten“.

„Hiaz is der raue Winter da“ und „Kletz’n Brotzeit“ spielten die vier Bläser der Stadtkapelle Pleystein zum Auftakt. Sie erreichten mit ihren Klängen schon eine innere Ruhe und Einkehr. Das setzte sich bei dem Gesangsvortrag der Miesbrunner Sänger „Jetzt fangen wir zum Singen an“ fort. Angenehmen Volksgesang bot die Sitzweilgruppe Miesbrunn mit „Als Maria übers Gebirge ging“, während die Instrumentalisten „Mei erste Weis“ vortrugen. Max Frischholz erfreute bei seinem Vortrag „Kalenderblatt Heilige Barbara“. Advent hörbar und spürbar vermittelten die Miesbrunner Sänger mit dem „Votraamt und voschlaufa“, während die Sitzweilgruppe mit dem bekannten Lied „Nun es nahen sich die Stunden“ aufwarteten. Nach dem Auftritt der Instrumentalisten und der „Adventlichen Weis“ erzählte Max Frischholz vom „Da Krampus und da Nikolaus“.

Den zweiten Teil des Abends eröffnete die Sitzweilgruppe Miesbrunn mit zwei Liedern, wobei das Gesangsspiel der „Herbergsuche“ genau in die Zeit passte. Die Instrumentalisten führten das „Weihnachtsmenuett“ auf und setzten bei den Zuhörern die andächtige Stimmung fort. Max Frischholz erfreute mit seinem Vortrag „Die Taufe“, während sich die Sitzweilgruppe Miesbrunn und die Instrumentalisten mit weiteren Adventsliedern, darunter „s’ Krippel im Wold“ und „Weihnacht is nur oamal im Jahr“ abwechselten. Ihre Vortragsart beeindruckte und brachte Wärme und Geborgenheit. Max Frischholz erzählte zum schmunzeln aus dem „Programm einer Weihnachtsfeier in Niederbayern“. Zu einem schönen musikalischen und gesanglichen Ohrenschmaus in der Adventszeit wurden die Vorträge der Bläser der Stadtkapelle Pleystein mit „Die stille Zeit“ und „Advent is a Leucht’n“ und der Sitzweilgruppe Miesbrunn mit den Volksliedern „Leis erklingt das Lied“ und „Leise sinkt der Abend nieder“. Das machte den Abend so reich.

Der spontane, stehende und lang anhaltende Applaus der dankbaren Zuhörer für einen Adventsabend mit Licht, Wärme, Geborgenheit und Frieden vermittelte, kam auch durch Volksbank-Zweigstellenleiter Lothar Kurz, der allen Mitwirkenden ein herzliches „Auf Wiedersehen in Floß“ zurief, zum Ausdruck. Noch lange war der Abend nicht zu Ende. Die Volksbank hatte zum Umtrunk mit Glühwein, Plätzchen und Lebkuchen im Pfarrer-Jakob-Raß-Zentrum eingeladen. Eingegangenen Spenden wurden für die Kirchenorgel zur Verfügung gestellt.

 

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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