Erstkommunion

ErstkommunionSieben Mädchen und acht Buben traten am Sonntag in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer an den Tisch des Herrn. Pfarrer Norbert Große (links) hatte die Kinder auf den Festtag vorbereitet. Mit dabei waren auch Klassenlehrer Herbert Kraus und Rektor Peter Steigner (von links).Feierlich der Einzug in das Gotteshaus mit Glockengeläute, voran mit Kreuz, Fahnen, Ministranten, Erstkommunikanten, Pfarrer Norbert Große und Kommunionhelferin Rita Rosner. In der Pfarrkirche erklang ein „Präludium" von Rinck durch Hans Fröhlich (Orgel). Eine Bereicherung erhielt die Festmesse durch die musikalische Gestaltung des Kinder- und Jugendchores sowie Flötenklänge, Saxophone und Schlagzeug unter Leitung von Marion Elling. Die Gläubigen sangen eingangs „Lobe den Herren".

„Heute ist ein besonderer Tag", hieß Pfarrer Norbert Große die Erstkommunikanten, Eltern und Gläubigen zum Festgottesdienst am Sonntag in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer willkommen. Es war zugleich seine letzte Kommunionfeier, die der Pfarrer vor seinem Weggehen am 1. September zelebrierte.

Die Kommunionkinder erneuerten ihr Taufgelübde mit dem „Ja, wir glauben", sprachen die Fürbitten, in denen zum Ausdruck kam, dass alle geschwisterlich miteinander umgehen sollen. Pfarrer Große hatte das Märchen von der Waage des Königs erzählt und führte mit den Kindern einen Dialog über das Stück Brot als das Wertvollste aller Schätze der Welt. Jesus ist das Brot von dem wir leben. Aus der Schatztruhe durften die Kinder Brot und Wein entnehmen. Erstkommunion bedeute kein Ende des Weges, sondern Weggemeinschaft mit Jesus und den Schwestern und Brüdern. Erstkommunion sei kein Ende des Liedes, sondern Lebensmelodie des Glaubens und kein einmaliges Fest, sondern immerwährende Gastfreundschaft.

Im Glaubensbekenntnis und der Erneuerung des Taufgelübdes war vom „Weg der Freundschaft mit Jesus" die Rede. Zum Vater unser scharten sich die sieben Mädchen und acht Buben um den Altar. Ein unvergessliches und eindrucksvolles Bild, das die Verbundenheit der Kinder mit Jesu verdeutlichte. Der große Augenblick kam dann, als die 15 Kinder zum ersten Mal den Leib Christi empfangen durften.

Pfarrer Große bat die Eltern der Kinder, dass sie stets Begleiter des Weges im Glauben sein mögen. Die eindrucksvolle Festmesse schloss mit dem musikalisch begleiteten Auszug und dem „Großer Gott wir loben dich".

Am Nachmittag trafen sich die Kinder in der Pfarrkirche zur Dankandacht, in der Pfarrer Große die Kommunionsgeschenke segnete.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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