Rorate in St. Nikolaus

Welche Bedeutung die St. Nikolauskirche für die katholische Pfarrgemeinde und ihre Gläubigen hat, zeigte sich wieder in diesen Tagen. Den Rorate-Messen im Advent räumt Pfarrer Max Früchtl einen überaus hohen Stellenwert im kirchlichen Leben der Pfarrei ein. Das kleine Gotteshaus, auch Pestkirchlein genannt, steht kurz vor einer gründlichen Sanierung. Sie soll im kommenden Jahr mit einem Kostenaufwand von über 500.000 Euro im ersten Bauabschnitt beginnen. Dass sie für Gebet und Gottesdienst gerne angenommen wird, zeigte der Nikolaustag, wo gegen 17.30 Uhr der Rosenkranz gebetet und um 18 Uhr Rorate gehalten wurde.


Pfarrer Früchtl hält an der Tradition, Rorate mit den Gläubigen in der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer am Nikolaustag in der Nebenkirche St. Nikolaus zu feiern, fest. So auch am vergangenen Freitag. Viele Gläubige hatten den Weg nicht gescheut und kamen in das Bergkirchlein zu Gebet und inneren Einkehr. Der Pfarrer hatte nach seiner geschichtlichen Erzählung über die St. Nikolauskirche darauf hingewiesen, dass Rorate den Anfang einer Antiphon in der katholischen Liturgie bilde, wenn es im Lied „Tauet Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab“ heißt. Die Gläubigen sangen, begleitet von Hans Fröhlich (Orgel) „Sankt Nikolaus zu ehren ist meiner Seele Freud“. Nach Fürbitten und Gebet spendete Pfarrer Früchtl den Segen.

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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