Demontage des Kirchenkreuzes

kirchturm3Das fällt auf: Ein Wahrzeichen im Markt, das große Kreuz mit Goldkugel und Wetterfahne auf dem Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer ist verschwunden.
Keine Nacht- und Nebelaktion, vielmehr eine seit langer Zeit anstehende Sicherheitsmaßnahme. Pfarrer Max Früchtl war nach Abschluss der Arbeiten sichtlich erleichtert, dass alles gut abgelaufen ist. Er ließ es sich nicht nehmen, während der Demontage des Kreuzes von der ersten bis zur letzten Minute mit dabei zu sein. Ebenso Kirchenpfleger Josef Rosner. Mit Bürgermeister a. D. Fred Lehner nahm Pfarrer Früchtl die einmalige Gelegenheit wahr, sich mit dem Hochkran auf den 54 Meter hohen Kirchturm bis zum Kreuz hoch hieven zu lassen. Beiden bot sich ein herrlicher und einmaliger Rundblick in das Marktzentrum und das weite Flosser Amt. Kirchturm und Kirchturmkreuz konnten aus nächster Nähe in Augenschein genommen und im Bild festgehalten werden.


Bei der Vorbereitung und Organisation hat der Flosser Dachdeckermeister Dieter Hofmann durch Bereitstellung von Hebebühne und Hochkran wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Ebenso seine zuverlässigen beiden Mitarbeiter, die Schwerstarbeit vollbrachten. Schließlich musste das über sechs Meter lange Kreuz abgebaut und die vorhandene Öffnung der Kuppel des Zwiebelturmes für alle Witterungseinflüsse dicht gemacht werden. Das alles geschah reibungslos und unfallfrei! „Gott sein Dank!“, sagten sich alle Beteiligten und Pfarrer Max Früchtl.
Jetzt steht eine Begutachtung des Kreuzes und dessen Halterung aus statischer Sicht an. Sie wird vom Bischöflichen Baureferat der Diözese in Regensburg in die Hand genommen. Pfarrer Früchtl meinte dazu: „Wir harren der Dinge. Wichtig war, dass bisher nichts passiert ist.“ Vorstellen könne man sich, dass die Montage des renovierten Kirchturmkreuzes bis Frühjahr/Sommer nächsten Jahres erfolgen könnte. Doch auch das entscheidet das Baureferat in Regensburg.
Im Zusammenhang mit dieser Aktion wurden auch weitere zwei Kreuze an der Pfarrkirche abmontiert. Hier zeigten sich bereits sichtbare Schadstellen. Die Kreuze werden jetzt im Pfarrzentrum eingelagert und stehen zur Sanierung an.
Eine weitere, finanzielle Belastung für die Kirchengemeinde, zumal die entstehenden Sanierungs- und Montagekosten nicht gänzlich von der Finanzkammer in Regensburg übernommen werden.

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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