Jahreshauptverammlung des Frauenbunds

frauenbund2„Ihr seid das Licht der Welt.“ Unter dieses Motto stellte der Katholische Frauenbund am Donnerstag im Pfarrheim St. Josef seine Jahresversammlung, die von Vorsitzende Christina Schaller vorzüglich geleitet wurde.
Bevor der offizielle Teil eröffnet wurde, versammelten sich die Mitglieder in der noch vom Christbaum hell erleuchteten Pfarrkirche St. Johannes der Täufer zum gemeinsamen Gottesdienst mit geistlichem Beirat, Pfarrer Max Früchtl. Er hatte den Frauenbund als strahlendes Licht in der Pfarrgemeinde bezeichnet. Deshalb gebe es Grund zu danken. Die musikalische Gestaltung übernahmen Franz Seiz (Klavier) und das Lobpreisteam. Mit eingebunden wurde das Gedenken für die im letzten Berichtsjahr verstorbenen sechs Mitglieder. Kerze und Salz waren Geschenke für die Mitglieder.


Zu den Gästen in der Versammlung gehörten neben Pfarrer Früchtl, auch Julia Günther und Tobias Kett als Vertreter der BRK Gruppe „Helfer vor Ort“. Die Arbeit der jungen, sehr engagierten Leute hatte Christina Schaller vorgestellt und dafür ein dickes Lob ausgesprochen. Die Helferinnen und Helfer stellen sich nunmehr schon seit sechs Jahren in beispielhafter Weise in den Dienst des Nächsten, leisten ehrenamtlich erste und schnelle Hilfe, sind sofort bei Notfällen zur Stelle und wurden damit in der Notversorgung des Marktes zu einer unverzichtbaren Einrichtung. Die Vorsitzende hatte nicht nur lobende Worte, sie drückte ihr Dankeschön im Namen des Frauenbundes durch Übergabe einer Spende von 600 Euro aus. Spontan gab es von privater Seite eine Spende von 100 Euro. Damit erhöhte sich der Spendenbetrag auf 700 Euro. Über die Aufgaben rund um die Uhr in der HvO berichteten die anwesenden Vertreter. Sie hinterließen dabei einen starken Eindruck der sofortigen Hilfsbereitschaft, was sich durch dankbaren Beifall ausdrückte. Die lebendige Diskussion bekräftigte das Bestehen dieser Hilfsorganisation.
Noch bevor es eine kleine kulinarische Stärkung für alle Versammlungsteilnehmer gab, stellte Vorsitzende Christina Schaller heraus, dass das Motto „Ihr seid das Licht der Welt“ ein großer Auftrag sei. Er bedeute, Licht in die Welt zu tragen, für andere da zu sein. Niemand brauche sein Licht unter den Scheffel stellen. Dazu erzählte Schaller die Geschichte „Zeichen auf dem Weg“ von Barbara Renger. Es gehe darum, Zeichen in den Herzen der Menschen zu bleiben. Den Frauenbund bezeichnete die Vorsitzende als eine große Gemeinschaft, in der jedes Mitglied mit seinem Licht wertvoll ist, in der Gottes Licht gespürt wird und weitergetragen werden kann.
Wie lebendig und aktiv der Frauenbund im abgelaufenen Berichtsjahr war, zeigte Schriftführerin Diana Kühner mit ihrem Rückblick und prächtiger Bildpräsentation, die Christina Schaller kommentierte, auf. Es waren viele fleißige Hände, die mit anpackten und ihr Licht leuchten ließen. So wurde organisiert, bewirtet, dekoriert, gratuliert, kranke und bedürftige Mitglieder besucht, die Standarte bei den verschiedenen Anlässen präsentiert und vieles mehr. Alles war ein harmonisches Miteinander. So könne man sich auch das neue Vereinsjahr vorstellen. Das bedeute weiterhin ein fester und treuer Zusammenhalt, worum die Vorsitzende bat.
Gewissenhaft und sparsam ging der Frauenbund mit den Geldern um. Darüber berichtete Kassiererin Christine Wirth in ihrem detaillierten Kassenbericht. Roswitha Bergmann und Ingrid Grünwald haben geprüft und bestätigten eine korrekte Kassenführung. Aktiv in Sport und Seniorengymnastik ist Dagmar Beuthner, die jüngere Frauen jeden Dienstag und die Senioren am Mittwoch zur Gymnastik einlädt und viel Zuspruch erhält. Eine wertvolle Gruppe des Frauenbundes ist auch die Eltern-Kind-Gruppe, die sich in guten Händen von Jessica Przetak befindet. Sie erhielten Präsente als Dankeschön. Damit das Licht in der Pfarrkirche nicht ausgeht, durfte Pfarrer Max Früchtl ein Lichtmess Kerzenopfer in Empfang nehmen. Eingeladen hatte die Vorsitzende zum Lichtbildervortrag über den Besuch von Schwester Ellen in Südafrika durch die Eheleute Bayer und Rosner am 8. Februar, um 19.30 Uhr im Pfarrheim.

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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