Erntedankfest

Verfasst am . Veröffentlicht in Berichte des Jahres 2014

„Ich hungere. Ich bin arbeitslos. Ich lebe unter dem Existenzminimum. Wie sind meine Berufsaussichten? Wie geht es weiter? Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Existenz, haben Ängste und Fragen." Diese Worte sprach Pfarrer Norbert Große in den Gottesdiensten der Vorabendmesse am Samstag und am Sonntag beim Erntetagfest. Das könne jene nicht gleichgültig lassen, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

„Erntedank feiern heißt auch, die Bereitschaft zum Teilen auf unsere Erntealtäre zu legen. Es heißt auch, den Blick auf die Menschen hin zu richten, die überglücklich wären, wenn sie nur ein paar Prozent unserer Reichtümer in Händen hätten."

Den Gläubigen präsentierte sich ein schöner, mit viel Liebe und Kreativität gestalteter Erntealtar, den das fleißige Blumenschmuckteam mit Hermi Brauner, Christine Wirth, Gertrud Blödt und Brigitte Jankowsky (Bild von links) aufgebaut hatte. Sie hatten Früchte aller Art, Blumen und Sträucher aus ihrem Eigenbedarf zur Verfügung gestellt und sind recht dankbar für die Spendenfreudigkeit der Geschäfte und Gläubigen. Das Altarbild hat mit den Erntealtar und den mit Blumen geschmückten Vorplatz an der Marienstatue eine sichtbare Verschönerung erhalten. Dafür gab es ein dickes Kompliment und Vergelt's Gott durch Pfarrer Große. Die Gläubigen ließen sich diese Augenweide nach dem Gottesdiensten in der Vorabendmesse am Samstag und am Sonntag nicht entgehen und waren ebenfalls dankbar für diese kleinen und anschaulichen Kunstwerke, die mit viel Liebe und Zuneigung geschaffen wurden. Das Blumenschmuckteam hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll dieser Kirchendienst ist.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

Simple Image Gallery Extended

Drucken