Abnahme der Bauarbeiten auf dem Friedhof

Freude und Dankbarkeit waren es, die Pfarrer Max Früchtl, Kirchenpfleger Josef Rosner und Elisabeth Lehner als Sprecherin des Pfarrgemeinderates der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer in diesen Tagen gegenüber dem Flosser Bauunternehmer Harald Gollwitzer zum Ausdruck brachten.


„Mit der Geh- und Fahrwegpflasterung durch Rasengittersteine in diesem Gottesacker haben wir einen ersten wichtigen Schritt getan“, hielt Pfarrer Früchtl bei der Abnahme der Bauarbeiten fest. Es war eine Anregung von Elisabeth Lehner gegenüber Bauunternehmer Harald Gollwitzer, den bestehenden Rasenbereich entlang der südlichen Einfriedungsmauer durch Rasengittersteine zu ersetzen. Spontan signalisierte Gollwitzer seine Bereitschaft zu helfen. Schon im Herbst vergangenen Jahres sollten die Arbeiten angegangen und bis Allerheiligen 2019 fertig sein. Doch dagegen sprachen besondere Umstände. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben hieß es bei Harald Gollwitzer, der sich diesen Auftrag sehr angelegen sein ließ. Vor wenigen Wochen wurden die Erdarbeiten begonnen, jetzt sind sie mit der Verlegung von Rasengittersteinen abgeschlossen. Weil auch das Wetter mitspielte, konnten diese zügig und fachgerecht durchgeführt werden.
Pfarrer, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat ließen es sich nicht nehmen, eine offizielle Abnahme der geleisteten Arbeiten vorzunehmen. Mit dabei waren die Firmenchefs Andrea und Harald Gollwitzer, sowie Manfred Brunner und Thomas Fütterer vom Bauunternehmen.
Pfarrer Max Früchtl hatte wieder einmal die von Geistlichen Rat und Pfarrer Jakob Raß, dem Erbauer der Pfarrkirche, geleisteten Meilensteine in der Kirchengeschichte angesprochen, darunter auch die Errichtung der Heiligen Stätte, dem Gottesacker im Oktober 1912. Christen sind verstorben, aber nicht verloren. Der Weg in einem Gottesacker ende nicht, er führt zum ewigen Leben. Umso wichtiger sei es, eine solche Stätte wie dem Friedhof würdig zu gestalten. Das sei mit dieser Baumaßnahme, die der Pfarrer als echten Gewinn bezeichnete, gelungen. Nach dem Lied „Herr wir bitten dich, segne uns“ gab es durch den Pfarrer ein dickes und von Herzen kommendes Vergelt’s Gott im Namen der Kirchengemeinde, der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates. Mit Weihwasser, dem Gebet „Herr begleite uns“ segnete Pfarrer Früchtl die neue Weganlage. Bauunternehmer Harald Gollwitzer bekannte, dass diese Maßnahme auf dem Friedhof auch für ihn ein sehr großes Anliegen war.
Bei der Begehung des neuen Geh und Fahrweges gab es ein einhelliges Lob durch den Bauträger, Pfarrer Max Früchtl, Kirchenpfleger Josef Rosner und Initiatorin Elisabeth Lehner. Die Arbeiten wurden ohne jegliche Mängel und damit ohne Beanstandungen abgenommen. Aufatmen bei Bauherrn und Bauunternehmen. Harald Gollwitzer ließ durchblicken, dass er bei der Rechnungsstellung großzügig verfahren werde.
Für Pfarrer Früchtl und die Mitglieder der Kirchenverwaltung sind die Arbeiten im Friedhof noch längst nicht abgeschlossen. Jetzt soll es an die dringende Sanierung der Aussegnungshalle im Leichenhaus und den Räumen in der früheren Wohnung von Friedhofwärter Michael Stich gehen. Der Bauträger ist zuversichtlich. Die Arbeiten sollen in jedem Fall noch in diesem Jahr zum Abschluss gebracht werden.

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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