Osterpfarrbrief des Pfarrers an die Gläubigen

pfarrer fruechtl„Er trat in ihre Mitte – Halleluja.“ Mit einer Extraausgabe des Pfarrbriefes an Ostern richtet sich Pfarrer Max Früchtl von der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer an die Gläubigen und gibt ihnen Mut und Zuversicht mit dem Wort, dass wir nicht allein sind und uns selber überlassen bleiben. „Er ist da, unser Gott, bei uns und mit uns in Jesus Christus seinem Sohn und der `dynamis´ des Heiligen Geistes“.
Die Gläubigen ruft Pfarrer Früchtl auf, sich mit Gott um so inniger und gerade im Gebet und glaubenden Kommunizieren zu verbinden. Dazu laden die Glocken der Pfarrkirche eigens dreimal am Tag, wenn die Heilige Messe gefeiert und die Eucharistie zelebriert wird an Wochentagen um 9 Uhr, am Samstag um 18 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr ein. Die Kirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr durchgehend geöffnet. Die Gläubigen können dem Herrn im Tabernakel aufsuchen, ihm alles hintragen, sich von ihm stärken und aufrichten lassen. „Wir können vertrauensvoll bei ihm anhalten in den Bedrängnissen und Nöten unserer Zeit um seinen Segen.“

Er selbst erteilt seinen Segen täglich vom Altar aus an alle Pfarrangehörigen, den Familien, Kindern und Heranwachsenden, allen Erstkommunionkindern, den kranken Schwestern und Brüdern, eigens die im Seniorenwohnheim „Am Reiserwinkel“ und jenen, denen die Geschicke in besonderer Weise anvertraut sind wie auch den Ärztinnen, Ärzten, Pflegenden und Betreuenden. „Jetzt ist Zeit miteinander zu beten und das Verbundensein mit Gott zu pflegen, regelmäßig und beständig. Darum bitte ich sie von ganzem Herzen und bestürme Sie in aller Eindringlichkeit meines priesterlichen Dienstes.“
Gerade in Zeiten der Not und Gefahren haben Christen einen Gebetsturm entfacht, Bittprozessionen gehalten und Wallfahrten unternommen und sich am Rosenkranz eingehalten und der „Helferin der Christen“, der Mutter des Herrn, schreibt Pfarrer Früchtl.
Das heilige Grab an der Pfarrkirche lädt wieder ein zum Verweilen. Die Osterkerze brennt (Ostersonntag und Ostermontag) durchgehend. Das geweihte Osterlicht kann mit heim genommen werden. In der Osternacht wird das Wasser geweiht und kann mitgenommen werden. Ärztinnen und Ärzte, Schwestern, Pflegerinnen und Pfleger helfen wo sie können, muntert und dankt der Pfarrer. Auch der Priester kommt dem Wunsch der Krankensalbung und der Versöhnung gerne nach.
Unter der Rubrik „ändern … umplanen“ teilt Pfarrer Früchtl mit: Die Jubelkommunion am 19. April wird auf Sonntag, 11. Oktober verlegt. Das 150-jährige Vereinsfest der Soldatenkameradschaft 1870 am 24. April wird auf das Jahr 2021 verlegt. Die Erstkommunion am 10. Mai ist für Sonntag, 5. Juli geplant, der Ausflug am 6. Juli und der Dankgottesdienst am 11. Juli. Das 65-jährige Jubiläum der CAJ Floß am 17. Mai wird abgesagt. Ob die Bitttage am 18., 19. und 20. Mai stattfinden können, steht noch nicht fest.
Wie es um die Festtage an Pfingsten und Fronleichnam aussieht muss abgewartet werden. Sobald wieder Mitfeiernde am Gottesdienst teilnehmen können, werden auch Messintentionen aufgenommen. Pfarrer Früchtl wünscht allen Gläubigen ein gesegnetes Osterfest. Dem schließen sich Elisabeth Lehner, für den Pfarrgemeinderat, Stellvertreter Stefan Kreiner und Kirchenpfleger Josef Rosner an. Im Pfarrbrief ist auch der Hirtenbrief des Bischofs von Regensburg „Ostern unter den Beschränklungen der Corona-Krise“ abgedruckt.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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