Feierlichkeiten anlässlich des 65. Geburtstages Pfarrers Früchtl

fruechtl01Die Pfarrangehörigen der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer nahmen die Einladung von Pfarrer Max Früchtl zur Mitfeier am Gottesdienst am Marien-Samstag aus Anlass seines 65. Geburtstages dankend an. Allein das war für den Jubilar das schönste Geburtstagsgeschenk.


Festlich und feierlich der Einzug in das Gotteshaus mit Kreuz, Ministranten, Kommunionhelfer und Pfarrer. Das Blumenschmuckteam hatte eine grüne „65“ mit Blumen vor dem Altar verziert. Die Gläubigen stimmten mit dem Kirchenchor als Überchor ergreifend in das Eingangslied „Ein Haus voll Glorie schauet“ ein.
„65 Jahre gefüllt und erfüllt, heilvoll und selig, alles unter dem ‚Shalom‘, wie hab ich dafür zu danken“, begann der Jubilar, sichtlich bewegt über das gut gefüllte Gotteshaus, seine Begrüßung und sein Dankeswort. In seiner Predigt schilderte er seine Lebensstationen, die nicht immer leicht waren.
Festgottesdienste ohne Orgelmusik und Kirchenchor sind für die katholischen Christen nicht denkbar. Wie wertvoll eine musikalische und gesangliche Gestaltung der Gottesdienste sein kann, zeigte die Chorgemeinschaft mit Leiter Florian Löw, der auch an der Orgel spielte. Der Chorleiter wählte das „Kyrie“ und das „Agnus Dei“ aus der „Missa in F“ von Helmut Wolf (1954), dazu beim Gloria das „Gloria, Ehre sei Gott“ von Kathi Stimmer-Salzeder (1957). Zum Offertorium sangen Chor und Gemeinde „Wer glaubt, ist nie allein“ von Christian Dostal (1967). Zum Abschluss zeigte der Kirchenchor mit dem Lied: „Gott mag Segen“ von Rodney Bambrick (1927) sein ganzes Können unter einer souveränen Leitung von Florian Löw. Der Jubilar hatte für diese Aufführungen als Geburtstagsgeschenk mit einem lautem Vergelt’s Gott Dank gesagt.
Überfüllt war der Pfarrsaal St. Josef beim Stehempfang für das Geburtstagskind. Das Kommen von Pfarrer Max Früchtl wurde mit Beifall eingeleitet. Stilvolle, angenehme und der großen, festlichen Familienfeier anpassend, die Musikbeiträge von Klara Bäumler (Klavier) und Marion Elling (Querflöte). Eine Woge der Sympathie begleitete den Jubilar während des Abends. Alle die gekommen waren, darunter Abordnungen des Pfarrgemeinderates mit Sprecherin Elisabeth Lehner, der Kirchenverwaltung, Kirchenpfleger Josef Rosner, der Männerverein, die CAJ-Gruppe, der Seniorenkreis und Bürgermeister Günter Stich für den Markt. Der Frauenbund mit Vorsitzenden Christina Schaller ließ sich mit einem Sketsch etwas besonders einfallen. Sie alle drückten Pfarrer Früchtl fest die Hand, wünschten Gottes Segen, viel Gesundheit und noch viele Jahre segensreichen Wirkens in der Flosser Pfarrgemeinde. Der Jubilar nahm sich Zeit und unterhielt sich gerne mit jedem Gratulanten. Jung und Alt gaben sich ein Stelldichein, das alles zur Ehre und Freude für Pfarrer Früchtl, der immer wieder gerne seinen Ausspruch: „Hier gehörst du her“ durchblicken lässt. Wie groß auch die kommenden Herausforderungen sein mögen, mit Gottes Hilfe und mit der Unterstützung aller Pfarrangehörigen lässt es sich schaffen. Auch das hörten die Gläubigen sehr gerne.

Pfarrer Max Früchtl kam im September 2017 von Wiesau nach Floß und folgt damit seinen Vorgängern seit Beginn des 20. Jahrhunderts mit Pfarrer Jakob Rass, Franz Seraph Arnold, Richard Bartmann, Josef Most (heute Moosbach), Norbert Große (heute Saal/Donau) und Pfarrer Thomas Richthammer (heute Altenberg/Taufkirchen). Dass Pfarrer Früchtl nach Floß gehört, das empfinden die Gläubigen der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer. Er baut ein Vertrauensverhältnis mit der breiten Schicht aller Pfarrangehörigen auf, besticht durch seine Predigten als Verkünder des Evangeliums und der Gottesworte, praktiziert mit den evangelischen Christen wahre Ökumene und weiß um seine bevorstehenden Herausforderungen und Aufgaben in der Kirchengemeinde. Als bauliche Maßnahmen gehören die Sanierung und Restaurierung der St. Nikolauskirche, die Kindertagesstätte St. Johannes Maria Vienney und das Herz-Jesu-Haus. Pfarrer Früchtl ist zuversichtlich doch bittet er auch um Geduld, denn alles hat seine Zeit. Der Seelsorge gehört seine besondere Zuwendung. So gesehen hatte er recht mit seiner Aussage: „Hier gehörst du her“.
Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und viele fleißige Hände sorgten für einen angenehmen Service bei Speis und Trank. Der Jubilar war überwältigt bei seinen Dankesworten für all das, was an seiner Geburtstagsfeier geboten wurde.

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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