Ökumenische Bibeltage für Kinder

BibeltageDie ökumenischen Kinderbibeltage in den beiden Kirchengemeinden St. Johannes Baptista und St. Johannes der Täufer, die unter dem Motto „Paulus – Bei Gott bin ich zu Hause“ standen, haben sich seit Jahren nicht nur gut eingeführt, sie finden einen ungeahnten Zuspruch bei den jungen Christen.
Es ist dies das besondere Verdienst der beiden Leiterinnen Christa Riedel und Christina Schaller, die sich mit ihren Teams voll engagieren. Es lohnt sich.


So können die beiden Nachmittage am vergangenen Freitag und Samstag, wo sich über 50 Kinder der 1. bis 6. Schulklasse im evangelischen Gemeindehaus eingefunden hatten, als voller Erfolg gewertet werden.
Anschaulich erzählte Pfarrer Wilfried Römischer, untermalt von Bildern über die Geschichte der Bekehrung des Saulus zum Paulus. Gespannt lauschten die Kinder, dass Saulus die Christen erst verfolgt hatte und sie ins Gefängnis warf. Erst als Jesus selbst sich ihm in den Weg stellte und ihn fragte: „Saul, warum verfolgst durch mich?“, da wurde aus Saulus Paulus und ein guter Freund von Jesus. Das Mottolied „Gott sagt uns immer wieder, dass man nie vergisst: Wo wir geh’n, wo wir steh’n, dass er bei uns ist“ vertiefte die Aussage, Gott ist auf allen Wegen bei uns.
In vier Gruppen gestaltete jedes Kind ein Haus. Es wurde ein Weg mit einer Kerze aufgemalt, der daran erinnern soll, dass Paulus unterwegs ein Licht aufging. An einer Seite wurde ein Korb aus einer Walnussschale befestigt. Die Häuser zierten den Altarraum beim Abschlussgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche.
Die zweite Geschichte erzählte davon, dass Paulus einmal in einem Korb an einer Stadtmauer hinuntergelassen wurde, damit er vor seinen Verfolgern fliehen konnte – gute Freunde halfen ihm dabei.
Die dritte Seite zeigte ein aufgebrochenes Gefängnis mit einem Taufstein: als durch ein Erdbeben die Gefängnismauern einstürzen, lässt sich der Kerkermeister taufen. Auch wir sind getauft und dürfen darauf vertrauen, dass Gott immer bei uns ist. Im Gottesdienst zeigte Pfarrer Römischer mit den Kindern den Taufstein mit Schale und Wasser. Wie Paulus im Gefängnis, so sangen auch die Kinder das Lied „Der Herr ist mein Hirte, Halleluja, es wird mir nichts mangeln, Halleluja“.
In mehreren Anspielen verkörperte Hannes Reinl einen glaubwürdigen Paulus. Unterstützt wurde er von Johanna Schönberger.
Nach einem Imbiss mit Brezen und Wienerln ging es am Samstag zum Abschlussgottesdienst in die katholische Pfarrkirche, wo die Kinder durch Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer begrüßt und durch den Gottesdienst geführt wurden. Anschaulich erlebten die Gläubigen durch ein gemeinsames Anspiel, dass Gott Paulus und 276 Seemänner auf einer stürmischen Seefahrt gerettet hat. Christina Schaller trug die lebende Geschichte vor.
Nach Gebet und Segen sangen Kinder und Gläubige, begleitet von Pfarrer Wilfried Römischer auf der Gitarre voller Inbrunst: „Vom Anfang bis zum Ende hält Gott seine Hände über dir und über mir. Ja er hat es versprochen, hat nie sein Wort gebrochen, glaube mir, ich bin bei dir. Immer und überall bin ich da.“ Pfarrer Max Früchtl sprach von einem „großen Glaubenszeugnis“, der Kinder an den beiden Tagen
Heute schon steht für Christa Riedel und Christine Schaller und ihren Teams fest, dass diese beiden Tagen weiter so stark motiviert hatten, auch im nächsten Jahr die „ökumenischen Flosser Kinderbibeltage“ abzuhalten.

 

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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