"Hier gehörst du her" - Pfarrer Max Früchtl feiert mit Gläubigen erste Heilige Messe

fruechtl02Väterliche Liebe und sichtliche Freude strahlte Pfarrer Max Früchtl bei seiner ersten Heiligen Messe mit den Gläubigen der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer im Vorabendgottesdienst am Samstag aus.


Viele Besucher aus seiner früheren Pfarrei Wiesau waren beeindruckt und voller Bewunderung über das Erscheinungsbild der Pfarrei und der gesamten Marktgemeinde, vor allem über die würdevolle Pfarrkirche. Ein prachtvolles Gotteshaus. Und Pfarrer Früchtl selbst bekannte: „Man kann den Flossern nur gratulieren und ihnen alle Anerkennung sagen. Mich überkam beim Betreten des Gotteshauses das beglückende Empfinden: „Hier gehörst du her!“. Der Geistliche danke dem lieben Gott, dass ER ihm diese Pfarrgemeinde anvertraute und „auf gutes Land“ gefallen sei, so schwer ihm auch das Abschiednehmen von Wiesau falle. „Mit SEINER Hilfe will ich ein guter Priester und Seelsorger sein“, bekräftigte der Geistliche. Schon die ersten Kontakte waren sehr herzlich, spontan, dazu noch oberpfälzisch. Max Früchtl ist in Cham geboren und hatte in der Pfarrgemeinschaft Falkenberg-Wiesau seine letzte Wirkungsstätte.
Der 22. Sonntag im Jahreskreis 2017 schlägt in der Kirchengeschichte der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer ein neues Kapitel auf. Eine große Gläubigenschar hatte es sich nicht nehmen lassen, mit dabei zu sein (so viele, dass die Hostien bei der Kommunion nicht mehr ausreichten), um den neuen Pfarrer erstmals zu erleben und mit ihm Eucharistie zu feiern. Die Gottesdienstbesucher waren überaus angetan über das sympathische Auftreten und die aus dem Gesicht strahlende, spürbare Zufriedenheit des neuen Pfarrers, in Floß sein zu dürfen.
An der Sakristei warteten Elisabeth Lehner, Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Bürgermeister Günter Stich als Vertreter des Marktes und Ministranten auf den neuen Pfarrherrn, die ihn in das Gotteshaus begleiteten.
Mit dem Auftritt von Chorleiter und Organisten Florian Löw und Konzertmeister Willibald Wirth (Violine) erlebten die Gläubigen eine erste musikalische Premiere und einen angenehmen Ohrenschmaus bei den Aufführungen aus Werken von Purcell/Trapp „Singet froh, wir haben Grund zu danken“, Johann Sebastian Bach „Menuett Nr. 5“ und Joseph Haydn „Orgelleiermarsch“.
Noch vor Beginn des Gottesdienstes drückte die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Elisabeth Lehner ihre Freude und Dankbarkeit mit einem Willkommenspräsent darüber aus, dass sich Pfarrer Max Früchtl für die Pfarrei Floß entschieden habe. „Wir bekommen einen Pfarrer und Seelsorger, der sich vor keiner Arbeit scheut.“ So mögen alle Erwartungen wie Samenkörner aufgehen. Dafür wünschte sie viel Kraft, alles Gute und Gottes Segen.
„Dass der seelsorgerische Weg Pfarrer Früchtl nach Floß führte, darüber danken wir und freuen uns!“, führte Bürgermeister Günter Stich in seinem Grußwort aus. Das Marktoberhaupt sicherte eine gute Zusammenarbeit und jegliche Unterstützung im Wirken der Pfarrgemeinde zu.
Pfarrer Früchtl ist ebenfalls nicht mit leeren Händen gekommen. Sein Dankeschön für die herzliche Begrüßung waren etwas „Rotes“an Bürgermeister und „Süßes“ an Elisabeth Lehner. Nicht hinter dem Berg hielt Früchtl, dass er für eine neue Pfarrstelle die Wahl zwischen Rötz und Floß hatte. Eine weitere Überraschung gab es, als der Pfarrer von Fronleichnam 1981 sprach. Er durfte als Diakon in Floß mitfeiern. Schon damals war er sehr angetan. Dass mich der Herrgott jetzt nach Floß als Pfarrer führt, freut mich besonders und bin dankbar dafür. Kirche und Gemeinde gehören zusammen und sind wie zwei lebenswichtige Lungenflügel. Beeindruckt zeigte sich Pfarrer Früchtl über den Aufbau des Pfarrzentrums vor über 105 Jahren. Als der neue Pfarrer damit begann aufzuzählen, wer er in Floß kennt und schätze, darunter Bürgermeister a. D. Fred Lehner, Roswita Bergmann vom Kindergarten, die „All Generations“ mit Reinhold Seiz, Organist Hans Fröhlich und Chorleiter Florian Löw, das Sekretariat und die Ministranten, wurde deutlich, dass sich Früchtl mit seiner neuen Pfarrei schon vertraut machte. „Die Quelle des Lebens sei die Eucharistie, tanken wir auf, denn wir gehören zusammen!“, schloss der Pfarrer seine Begrüßungs- und Dankesworte. In seiner Predigt legte er das Wort Gottes „Effata – Öffne dich!“ aus.
Abschließend gab es noch eine Bitte des Geistlichen: „Öffnen wir uns für die Liebe zu Gott, dem Nächsten und zu sich selbst!“

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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