Fertigstellung der Weihnachtskrippe

weihnachtskrippe03Die neue Krippe in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer ist das wichtigste Symbol im katholischen Gotteshaus an Weihnachten. Noch vor einem Jahr sprach Pfarrer Thomas Richthammer davon, dass die Jahreskrippe nach und nach aufgebaut werden soll. Die Menge der Figuren müsse wachsen. Man muss auch warten können. Die Krippe ist ein Kunstwerk der Eheleute Gerhard und Elisabeth Schinner aus Ebnath.

Bei der Erstaufstellung der Krippe an Weihnachten 2016 waren Maria und Josef mit dem Jesuskind im Stall zu sehen. Im Hintergrund eine herrlich bemalte Kulisse, die die Landschaft von Bethlehem darstellt.

Die Zeit von knapp zwölf Monaten reichte, um die Krippe jetzt endgültig fertig sehen zu können. Pfarrer Thomas Richthammer ließ beim Aufbau der Krippe durch das Künstlerehepaar Schinner, bestens unterstützt von Familie Loni und Helmut Weig, zwei Tage vor dem Heiligen Abend seiner Meinung freien Lauf: „Ich habe nicht im Traum daran gedacht, dass wir es schaffen. Jetzt konnte die Krippe schon fix und fertig für die Weihnachtszeit aufgestellt werden.“ Monat für Monat wurden die von Gerhard Schinner holzgeschnitzten Figuren gespendet. Einmal mehr zeigte sich die große Spendenfreudigkeit der Gläubigen, sonst wäre diese frühzeitige Fertigstellung nicht möglich gewesen, sind sich Pfarrer und Künstler einig.

Jedenfalls war die frühzeitige Finanzierung der Krippe auch für die Schinners eine angenehme Überraschung. „Wir können jetzt schon unser Gesamtwerk für Weihnachten zeigen“, freuten sie sich. Alles was zu einer Krippe gehört, kann jetzt bestaunt werden. Und das ist nicht wenig. Die aus der Ebnather Schitzerei Schinner stammenden Holzfiguren sind mit Ölfarben bemalt. Eine Szene zeigt einen Engel auf dem Hirtenfeld, das ein Geschehen um einen Brunnen darstellt. Musizierende Hirten und Schäfer, Frauen und Kinder eilen in Richtung der Heiligen Familie mit dem neugeborenen Jesuskind, dem Mittelpunkt der Weihnachtskrippe. Dazu sind allerlei Tiere zu sehen. Die Sterndeuter – meist Heilige Drei Könige genannt – kommen mit Kamel und Elefanten als Lastentiere. Eine Lagerfeuergruppe ist in die Landschaft um Bethlehem eingebettet.

Die Gläubigen der katholischen Kirchengemeinde und die Besucher des Gotteshauses schwärmten förmlich schon im vergangenen Jahr bei der Besichtigung dieses Kunstwerkes. Umso größer wird die Freude sein, die fertige Krippe bestaunen zu können. Eine wahre Weihnachtsfreude, die Pfarrer Thomas Richthammer und die Familie Gerhard Schinner den Betrachtern, verbunden mit ein paar besinnliche Momente und eine friedvolle Zeit, wünschen.

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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