Frauenfrühstück mit Meditation

„Ich will auf das Leise hören, will schweigen und lauschen, offen sein und beabsichtigen, Gott wirken zu lassen.“

Es war eine Stunde der Entspannung, der inneren Einkehr, in der besinnliche Gedanken, Lieder, Gebete und die Sehnsucht nach Stille, Ruhe und nach Frieden Vorrang hatten. Theresia Stadlbauer hatte mit ihrer Stunde der Meditation die Herzen ihrer Zuhörer bewegt, die innig und andächtig mit dabei waren. Das Frauenfrühstück des Katholischen Frauenbundes am Donnerstag im Pfarrheim St. Josef hatte mit dem Vortrag von Theresia Stadlbauer einen Höhepunkt erfahren, der lange in bester Erinnerung bleiben und Nachwirkungen hinterlassen wird.

Vorsitzende Christina Schaller hatte mit ihrer Vorstandschaft einen guten Griff getan, die frühere Erzieherin in der Kindertagesstätte „St. Johannes Maria Vianney“ um den Vortrag zu bitten. Ihr Thema „Stille senden“ fand mit einem eindrucksvollen Ablauf eine tiefe Vollendung.

Allein schon die einfache Dekoration mit blauem Tuch, weißen Tüll, Korb mit Muscheln und Teelichter stimmte in die Stunde der Ruhe und Stille ein. Dazu passte die Musik zum Hereinkommen. Theresia Stadlbauer hatte in ihrer Begrüßung das Miteinander durch Singen, Beten, Stille-Erfahren und zum Schweigen kommen, alles Vertiefen um vielleicht auf Neues sich einzulassen, herausgestellt. Dazu passte das Lied „Komm’ herein“.

Loslassen von dem, was Ruhe nimmt, so schwer es auch fallen mag. Hin und wieder einen guten Platz finden, das Radio abschalten, den Fernseher ausschalten und das Telefon weit weg legen um auf die Zeit des Tages schauen zu können und es still werden zu lassen. Die Stille selbst ist nicht immer machbar, auch nicht nach noch so gutem Willen. Sie ist nicht Ergebnis einer inneren Anstrengung, sondern wird geschenkt. In der stillen Zeit geht es darum in Offenheit und ohne was zu beabsichtigen da zu sein und Gott wirken zu lassen. Dazu wurde das Lied: „Ich will auf das Leise hören“ gesungen. Meditation und das Nachspüren von Musik mit dem Kyrie eleison und den gesprochenen Fürbitten rundeten mit dem „Vater unser“ die Stunde der Stille ab. Als kleines Geschenk überreichte Theresia Stadler jeder Teilnehmerin eine kleine Muschel mit einer silbernen Perle.

Vorher erfreuten sich die Frauen am leckeren Frühstückstisch und zweite Vorsitzende Renate Bock versäumte nicht, Vorsitzende Christina Schaller mit Rosenstrauß und Präsent zum Geburtstag zu gratulieren.


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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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