Regensburger Bischof Rudolf Vorderholzer zu Besuch in Floß

Nach dem Jubiläumsjahr 2012 und dem Besuch von Bischof Gerhard Ludwig Müller erlebte die katholische Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer am Gute-Hirten-Sonntag mit Diözesanbischof Rudolf Vorderholzer erneut einen Freudentag.

Das brachte auch Pfarrer Thomas Richthammer in seiner herzlich gehaltenen Begrüßung zum Ausdruck. Der Besuch des Bischofs am Hirtensonntag passe wie die Faust auf´s Auge.

Der Oberhirte aus der Diözese Regensburg bekannte gerne, dass er durch den Besuch der Flosser Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer seinen Weg im Bistum fortsetze.

Ein Stau auf der Autobahn bei der Herfahrt von Regensburg nach Floß machte eine sehr erträgliche Zeitverschiebung notwendig. Bischof Rudolf stieg frohgemut aus dem Auto, begrüßte Ministranten, Bürgermeister, Kirchen- und Pfarrgemeinderatsmitglieder, Bürgermeister a. D. Fred Lehner, Fahnenabordnungen der CAJ-Gruppe, des Frauenbundes und des Männervereins und zog mit ihnen, begleitet von Pfarrer Thomas Richthammer, Bischofskaplan Michael Dressel und Lektor Anton Eismann unter feierlichen Glockengeläut in das festlich geschmückte Gotteshaus.

Einmal mehr glänzte der Kirchenchor unter Leitung von Hans Fröhlich mit seinen musikalischen Vorträgen, die auch Bischof Rudolf begeisterten. Beim Kyrieruf erklangen „Rufe vom Guten Hirten“. und beim Kommuniondank sang der Chor „Gott, wenn du uns segnest“ von Klaus Heizmann.

In seiner Predigt zeichnete Bischof Rudolf das Bildwort vom guten Hirten, der weiß wer zu ihm gehört. Jesus Christus selbst ist der gute Hirte. Er habe seine 99 Vertrauten verlassen, um die ganze Menschheit zum himmlischen Vater zu führen. Gott wird selber Lamm. Dieses Lamm führe auf die Weide des ewigen Lebens. Als äußerst wichtig bezeichnete der Bischof den Hirtendienst in der Kirche und im öffentlichen Leben, so auch in der politischen Gemeinde. Mütter und Väter dankte der Bischof für ihre Hirtensorge und den Hirtendienst für ihre Kinder, die sie in Kürze zur ersten heiligen Kommunion führen. Die Pfarrei Floß bezeichnete der Oberhirte als ein gutes geistiges Klima und fügte hinzu: „Beten sie auch für mich für eine gute Ausübung meines Hirtenamtes!“

Nach den Dankesworten von Pfarrer Richthammer stimmten Gläubige und Kirchenchor zum Abschluss des Pontifikalgottesdienstes mit Bischof Rudolf in das „Großer Gott wir loben dich“ ein.

 

Diözesanbischof Rudolf Vorderholzer wünschte es sich ausdrücklich, dass es kein Empfang, sondern eine lockere Begegnung mit den Gläubigen, ein Gespräch und ein Kennenlernen werden soll, wenn er die katholische Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer besucht. Und genau das wurde es. Die Gläubigen erlebten einen Bischof zum Anfassen. Lachend, aufgeschlossen, jedermann die Hand reichend. So erlebten jene Besucher den Bischof im Pfarrsaal St. Josef. Das Wetter machte für eine solche Begegnung im Freien einen Strich durch die Rechnung.

Und wieder gab es eine kleine Zeitverkürzung, doch Bischof Rudolf hatte Grund dafür. „Ich habe soeben den Eine-Welt-Laden besucht.“ Der Beifall war ihm sicher. Schon ein wenig ungeduldig, aber dann mit großer Spannung erlebten die Kinder der Kindestagesstätte St. Johannes Maria Vianney, die Erstkommunikanten und viele Gläubige den Oberhirten der Diözese Regensburg. Frisch und fröhlich begrüßten die Kinder den Bischof mit dem Lied „Wer sich auf Gott verlässt“. Spontan galt das Augenmerk von Bischof Rudolf den Kleinen des Kindergartens, der ihnen ein dickes Kompliment für ihren so schönen Gesang machte.

Die Grüße des Marktes überbrachte Bürgermeister Günter Stich, der sich ebenfalls freute, nach Bischof Gerhard Ludwig Müller nun auch Bischof Rudolf Vorderholzer begrüßen zu können. Der Besuch bedeute eine große Ehre auch für die Kommune und aller Flosser. Stich hatte das Goldene Buch des Marktes mitgebracht, in das sich Bischof Rudolf mit einer herzlichen Widmung und allen guten Wünschen verewigte.

Und dann mischte sich der immer lächelnde, sympathische Bischof in die Menge der Gläubigen, führte mit jedermann Gespräche und freute sich auch, dass Kirche und Gemeinde so prima aufeinander zugehen. Das sei Hirtendienst von beiden Seiten in Vollendung.


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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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