Kirchenmusikalischer Hochgenuss an Epiphanie

Orchestermesse an DreikönigEs war ein schönes und nachwirkendes Geschenk, das sich der katholische Kirchenchor und das Orchester unter der Gesamtleitung von Hans Fröhlich zum kleinen Jubiläum an Dreikönig in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer durch das Kirchenkonzert gaben.
Chorgemeinschaft und Orchester setzten damit eine seit 15 Jahren bestehende Tradition fort. Sie wussten die Kirchenbesucher mit ihren konzertanten Aufführungen erneut zu begeistern. Der abschließende spontane Applaus der Gläubigen bestätigte dies.

Es ist Chorleiter Hans Fröhlich und Konzertmeister Willibald Fröhlich sehr zu danken, dass auf deren Initiative das Hochfest der Erscheinung des Herrn wieder durch ein vielfältiges und anspruchsvolles Konzert zu einem musikalischen und gesanglichen Hörgenuss wurde.
Beim Festamt wirkten auch die Heiligen Drei Könige, die der Pfarrer als „Sterndeuter aus dem Osten“ bezeichnete, in ihren prachtvollen Gewändern als Ministranten mit. Pfarrer Thomas Richthammer hatte ihnen und den Begleitern nach der Rückkehr aus der Sammelaktion am Wochenende ein herzliches Vergelt’s Gott für ihren Einsatz gesagt. Die Metzgerei Rudi Lindner sorgte für eine kostenlose Verpflegung. Erfreulich der eingegangene Spendenbetrag in Höhe von 6742 Euro. Nach dem Festamt segnete der Pfarrer das Wasser als Element des Lebens. In seiner Predigt sprach er vom zweiten großen Weihnachtsfest. Die Sterndeuter aus dem Osten haben das wahre Licht gefunden und nahmen wahr, dass der Retter jetzt da ist. Sie sind angekommen beim Kind Jesu, den Leitstern unseres Lebens.

Dass die Gläubigen in den Konzertrahmen durch ihren Gesang mit eingebunden wurden, stellte zwangsläufig eine Verbindung zwischen Chorgesang und Musik her, was als überaus eindrucksvoll empfunden wurde. Das Orchester in der Besetzung mit Konzertmeister Willibald Wirth und Reinhold Maß (Violine I), Karl Brenner und Hermann Riedl (Violine II), Ulrich Pietsch (Viola), Jutta Steiner (Cello), Michael Fröhlich (Querflöte), Daniel Sand und Wolfgang Wiedermann (Klarinetten) strahlte mit dem Stück „Besinnung“ von Reinhold Maß beim Einzug festliche Stimmung aus. An der Königin der Instrumente, der Orgel, brillierte Klara Bäumler. Die Gläubigen sangen vor dem Kyrie „Sieh, dein Licht will kommen, stehe auf du Stadt des Herrn“.

Das Festamt wurde mit der „Pastoralmesse“ von Karl Kempter durch Chor und Orchester begleitet. Einmal mehr unterstrich Dirigent und Chorleiter Hans Fröhlich die Qualität seines Könnens bei der Aufführung. Harmonisch abgestimmt waren Musik und Gesang, was zu einem großartigen Hörgenuss führte. Der in allen Stimmen gut besetzte Chor erfreute bei der Lesung mit „Liebe kam zur Weihnacht“ von Robert Jones, bei der Gabenbereitung mit dem „Transeamus“ von Joseph Schnabel, sowie beim Dank mit dem „Weihnachtswiegenlied“ von John Rutter. Ein Klangkörper von Format, der die Gottesdienstfeier so reich machte. Das von Willibald Wirth organisierte Streichorchester gehört seit 15 Jahren zu einer gern gehörten Instrumentalgruppe. Sie spielte sich in ihrer Besetzung einmal mehr in die Herzen der Gottesdienstbesucher mit der „Pastorale“ von Reinhold Maß während der Kommunion und beim Auszug glänzte das Orchester mit dem „Rondeau“ in D-Dur von G.B. Bumancini.

Das Kirchenkonzert an Dreikönig war zugleich ein festlicher Abschluss der Weihnachtszeit. Die begeisterten Gottesdienstbesucher wünschten sich, dass diese Tradition Fortsetzung findet.

 

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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