Vortrag von Pater Marek vom Kloster St. Felix

Pater Marek beim Seniorenkreis„Der Tod gehört zum Leben.“ Mit einem beeindruckenden Lichtbildervortrag wartete Pfarrvikar, Pater Marek Kolodziejczyk vom Kloster St. Felix aus Neustadt im Monatstreffen des katholischen Seniorenkreises am Dienstag im Pfarrheim St. Josef auf.

Mit dabei war auch Pfarrer Thomas Richthammer, der damit erneut seine Verbundenheit mit den Senioren der Pfarrgemeinde zum Ausdruck brachte.

Die Bildserie begann Pater Marek mit einer Kreuzigungsgruppe. Das Kreuz begleite uns im Leben. Es bedeute Gottes Heil und Kraft. Am Karfreitag müsse man einen Schritt weiter gehen. Es gehöre zur christlichen Pflicht, Tote zu begraben. Die Menschen geben ihre Toten der Erde zurück. Die Erdbestattung orientiert sich an der Grablegung Jesu Christi und der leiblichen Auferstehung als das größte Wunder auf Erden an. Grabmale und Friedhöfe zählen zu den wesentlichen Bestandteilen unserer Kultur. Sie spiegeln Vergangenes wider und zeugen von wichtigen historischen Ereignissen und gesellschaftlichen Veränderungen. Auch das machte Pater Marek durch seine Bilder und Erzählungen über die Art der Beerdigungen von der sarglosen Bestattung bis hin zum Grabstein deutlich. Das Kreuz sei Zeichen des Todes und der Auferstehung. Dass unser Glaube mit den Juden beginne stehe unverrückbar fest. Der seit dem 18. Jahrhundert als Symbol des Judentums geltende Davidstern ziert viele Grabsteine. Die Akzeptanz der Feuerbestattung festigte sich im 20. Jahrhundert. Es gebe viele Gründe, weshalb die Urnenbestattung immer mehr zunehme. Friedhöfe werden durch Mahnmale und Gedenksteine immer reicher und sollen Ausdruck der Wertschätzung des Todes sein. Dabei gebe es so manche Übertreibung. Beeindruckend die Vielzahl der Bilder über die verschiedene Gestaltung der Soldatenfriedhöfe. In Krakau/Polen sind Soldatenfriedhöfe mit Birkenkreuze versehen. Zu sehen waren Friedhofanlagen in Russland, Asien, Afrika, Japan, Indien und Arabien, Monumente und Katakomben. Als Zeichen der Trauer über den Toten werde in verschiedenen Formen und Figuren zum Ausdruck gebracht. In welcher Weise dies geschehe zeigte Pater Marek sehr anschaulich in seinen Bildern. Lichter an den Gräbern seien Zeichen des verlängerten Gebetes und der Hoffnung.

Sein abschließendes Bild über einen Computerfriedhof stellte Pater Marek in den Raum. Das Schlussbild war die die Kreuzigungsgruppe und der Wunsch, dass Gott uns Heil und Kraft schenken möge. Den Zuhörern sagte Pater Marek: „Nehmen sie das Kreuz an!“ Die Gebete Vaterunser und Ave Maria beendeten den erbauenden Nachmittag im Novembermonat. Leiterin Rita Kreiner drückte im Namen des Seniorenkreises ihre Dankbarkeit mit einer Spende für das Kloster St. Felix in Neustadt aus.

 

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Text und Bild(er) von Fred Lehner

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