Firmung

firmung03„Firmung ist ein Ja Gottes im Rücken, eine Chance zum Öffnen für das Leben, eine Vor- und Nachveränderung. Deshalb ist der Verstand auch im Glauben einzusetzen.“ Mit mahnenden und bittenden Worten wartete Domkapitular Dr. Roland Batz von der Diözese Regensburg bei der Spendung des Sakraments der Heiligen Firmung von 51 Firmlingen aus Floß, Flossenbürg und Theisseil am Samstag in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer auf.

Mit dem feierlichen Einzug in das Gotteshaus mit Kreuz, Ministranten, Lektorin, Ortspfarrer Norbert Große, Pfarrer Georg Gierl aus Flossenbürg, sie begleiteten Domkapitular Dr. Roland Batz, begann der Festtag und die Eucharistiefeier. Organist Hans Fröhlich bereicherte zum Eingang mit dem „Trumpet Tune“ von John Stanley 1713-1786 die Festmesse.

Pfarrer Norbert Große begrüßte Firmlinge, Paten und Eltern und freute sich über die Mitfeier durch Pfarrer Georg Gierl aus Flossenbürg. Den Firmlingen rief er zu: „Ihr könnt euch auf das Heilige Zeichen, auf Gottes Geist freuen.“ Domkapitular Dr. Batz hatte bei seiner Begrüßung herausgestellt, dass durch die Firmung das Leben unter dem Schutz und Geist Gottes gestellt werde. Flossenbürger Firmlinge sprachen die Fürbitten. Für den musikalischen Teil sorgte der Jugendchor unter Leitung von Marion Elling. Chor und Gemeinde sangen „Atme in uns, brenne in uns, wirke in uns Heiliger Geist“. Die frohe Botschaft, das Evangelium trug Pfarrer Georg Gierl vor.

Die Firmung lasse keinen Menschen unverändert, hob Domkapitular Dr. Batz in seiner Predigt hervor. Gottes sieben Gaben helfen, das Leben zu meistern. Gerade die heutige Zeit brauche ein Leben mit Orientierungspunkten. Dazu müsse auch der Verstand im Glauben eingesetzt werden. Der Prediger erläuterte die sieben Gottesgaben, die im Leben eine besondere Rolle spielen und bei der Firmung gespendet werden. Die Firmlinge bat der Domkapitular, das Gespräch mit Gott nicht abreißen zu lassen: „Haltet stets den Kontakt mit Gott.“ Die Gaben Gottes sollen wirken, stärken, begreifen und verstehen. Deshalb dürfe die Chance, Gottes Geist aufzunehmen, nicht vertan werden. Der Domkapitular erneuerte mit den Firmlingen das Taufgelübde durch das „Ja, ich glaube“. Die Gläubigen sangen „Fest soll mein Taufbund immer stehn, ich will die Kirche hören“.

Der große Augenblick kam, als Domkapitular Dr. Batz in Vertretung von Diözesanbischof Rudolf Vorderholzer und in Begleitung von Pfarrer Norbert Große, dessen letzte Firmung es in der Flosser Pfarrei war, das Sakrament der Firmung an die 51 Firmlinge durch die Handauflegung ihrer Paten spendete. Das gemeinsam gesungene „Großer Gott wir loben“ mit Orgel und Jugendchor beendete den Festgottesdienst. Am Nachmittag fand noch eine Dankandacht statt.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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