Pfarrfest

PfarrfestEinmal mehr hatte das Pfarrfest der katholischen Gemeinde St. Johannes der Täufer mit dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche und dem Singspiel der Mädchen und Buben der Kindertagesstätte St. Johannes M. Vianney zwei prächtige Höhepunkte. So stand die Pfarrgemeinde ganz im Zeichen des Patroziniums.

Im Choramt sangen die Gläubigen mit Überchor „Ein Haus voll Glorie schauet“. Pfarrer Norbert Große hatte Gott dem Herrn weiterhin um seine schützende Hand über das Gotteshaus gebeten. In seiner Predigt sagte er, dass es Sehnsucht nach dem Licht, das von Gott kommt, gebe.

Nach dem „Singt Dankeslieder“ von Heizmann glänzte der Kirchenchor unter Chorleiter Hans Fröhlich mit „Der Vater im Himmel beschenke euch“ von Eger.

Herrliches Sommerwetter begleitete die kleinen Schauspieler mit ihren schmucken Gewändern und Kostümen auf den Spielhof des Kindergartens, die mit lautem Hallo und viel Applaus begrüßt wurden. Pfarrer Norbert Große freute sich über den tollen Besuch. Er sagte für alle Mithilfe ein herzliches Vergelt’s Gott.

Die Spannung war für Kinder und Eltern, Gäste und Besucher riesengroß. Alle warteten bis es zur Aufführung des Musicals „Mats und die Wundersteine“ kam. Die musikalische Begleitung am Klavier hatte wieder Marion Elling in gewohnter Weise übernommen, während sich Erzieherin Martina Häupl als exzellente Erzählerin präsentierte. Prächtig der Tanz der Mäusegruppe, nachdem vorher das Lied der Spurensuche erklang. Mitten im Meer erhob sich eine kleine tausend Jahre alte Felseninsel. Hier wohnen Mats und die Felsenmäuse. Sie wollten alle die Wundersteine weil sie so schön und wertvoll sind. Da passte auch das Lied „In der Erde liegen Schätze, die man gut gebrauchen kann; daraus baut man Brücken, Straßen, Autos und die Eisenbahn. Silber Kupfer, Edelsteine, alles liegt in ihr versteckt, doch oft muss man lange graben, bis man endlich was entdeckt“. Ja, die Insel schenkt uns die Steine, aber wir müssen ihr auch etwas zurückgeben. Freudig der Gesang der Kinder „Wir wohnen auf der Felseninsel“. Die auftretenden Solisten machten ihre Sache großartig. Harmonisch passten sich Lied, Tanz, Reigen, Spiel und Vortrag an. Eine Aufführung, die immer wieder mit dankbarem Applaus der vielen Zuschauer unterbrochen wurde. Das spürten die Kinder, umso sicherer waren ihre Auftritte.

Leiterin Agnes Schwarzmeier hatte wieder einmal ein prächtiges Spiel mit einem großartigen Team präsentiert. Die 45 Minuten vergingen wie im Flug. Freudig wurde die spielende und singende Kinderschar verabschiedet. Das Dankeschön von Agnes Schwarzmeier konnte nicht ausbleiben. Dabei lobte sie vor allem die Spendenfreudigkeit. Immerhin waren es über 1 088 Preise, die bei der Tombola zu gewinnen waren. Der Losverkauf durch den Elternbeirat, überhaupt dessen Engagement konnte nicht besser sein. Der Erlös aus der Tombola wird ausschließlich für ein neues Spielhaus im Kindergartenhof verwendet.

Die schattigen Plätze im Pfarrhof waren bald belegt. Bienenfleißige Helferinnen des Frauenbundes hatten im „Domcafe“ ein Kuchenbuffet vom Feinsten angeboten. Beim Männerverein gab es Brezen, Käse, Bratwürste und Grillfleisch. Alleinunterhalter, der „Flosser Spitzbua“ spielte prächtig auf und war passend für diesen gemütlichen Nachmittag. Theresia Stadlbauer kümmerte sich und unterhielt die Kleinen bei ihrer Märchenstunde. Damit endete ein Fest der Superlative, worüber auch Pfarrer Große sehr angetan und dankbar war. Schließlich war es sein letztes Pfarrfest mit der Flosser Gemeinde St. Johannes der Täufer.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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