Alpinismus-Vortrag von Hans Eismann beim Männerverein

Sein ehrgeiziges Ziel, noch weitere vier Gipfel der Alpenländer zu erreichen, hat der Flosser Hoppybergsteiger Hans Eismann längst noch nicht aufgegeben. Immerhin waren es mit dem Triglav (Slowenien), Zugspitze (Deutschland) und Vordere Grauspitze (Liechtenstein) bisher drei der sieben höchsten Gipfel der Alpenländer, die Hans Eismann erfolgreich bestiegen hat. Die Idee des Bergsteigens packte Hans Eismann seit dem Jahre 2008. Jetzt kommt er nicht mehr los, bekennt er ganz offen.

Noch in diesem Jahr will Eismann das Kreuz des  Großglockners 3798 Meter (Österreich) erreichen. Wenn es wettermäßig passt, stehen im Spätsommer die restlichen beiden Gipfel: Mont Blanc 4820 Meter (Frankreich) und Gran Paradiso 4061 Meter (Italien) an.

In Bann gezogen hatte der Vortragende am Sonntag im katholischen Pfarrheim die interessierten Zuhörer bei seinem Erlebnisbericht mit Bilderschau unter dem Motto: „Sieben Alpenländer – sieben Gipfel". Der Titel seines Vortrages entstammt einem festen Begriff im Alpinismus, den „seven summits". Damit sind die sieben höchsten Erderhebungen auf den sieben Kontinenten der Erde gemeint. Es sind dies in Afrika: Kilimanjaro 5895 Meter, Europa: Elbrus 5642 Meter, Nordamerika: Mount McKinley 6200 Meter, Südamerika: Aconcagua 6963 Meter, Ozeanien: Carstensz-Pyramide 4907 Meter, Antarktis: Mount Vinson 4995 Meter und Asien: Mount Everest 8850 Meter. Drei dieser Gipfel, den Kilimanjaro 5895 Meter (Afrika), Elbrus 5642 Meter (Europa) und Mount McKinley 6200 Meter (Nordamerika) hat Hans Eismann bereits bestiegen. Unvergessliche Erlebnisse!

Fesselnd die Erzählungen von Hans Eismann und der bisher erfolgreiche Versuch, dieses überaus ehrgeizige Bergprojekt durchzuziehen. Einmal mehr zeigte sich, dass auch Bergsteigen seine Grenzen hat. Hans Eismann wäre 2013 am Aconcagua in 6800 Meter Höhe um Haaresbreite erfroren. Es waren nur noch 160 Meter bis zum Gipfel. Doch es ging um Leben oder Tod. Mit schwersten gesundheitlichen Schäden musste er sein Vorhaben zunächst auf Eis legen. Auch finanzielle Aspekte spielten und spielen letztlich eine Rolle, solche Vorhaben verwirklichen zu können.

Überleitend befasste sich Hans Eismann mit den sieben höchsten Gipfeln der sieben Alpenländer. Es sind dies: Slowenien: Triglav 2864 Meter, Deutschland: Zugspitze 2962 Meter, Liechtenstein: Vordere Grauspitze 2600 Meter, Österreich: Großglockner 3798 Meter, Italien: Gran Paradiso 4061 Meter, Schweiz: Dufourspitze 4634 Meter und Frankreich: Mont Blanc 4810 Meter.

Wie erfolgreich Hans Eismann bisher drei der sieben Gipfel erklommen hat, ließ an Spannung nichts übrig. Das gezeigte Bilder- und Kartenmaterial vermittelte einen Einblick in das zum Teil halsbrecherische Unternehmen der Bergsteiger. In einer faszinierenden Bildergalerie zeigte der Vortragende die erfolgreichen Besteigungen der Vorderen Grauspitze und des Triglas im August 2014. Zusammen mit seiner Schwester Eddie Eck und deren Freundin Gabi Grünwald konnten die Besteigungen erfolgreich abgeschlossen werden. In diesen erlebnisreichen Wochen in Liechtenstein und Slowenien zeigte es sich, dass man Unterschiede bei den körperlichen Voraussetzungen ausgleichen kann, indem man seine Ziele korrigiert. Bilder von Bergpfaden, Totalansichten und Panoramas lockerten den frei gesprochenen Vortrag auf. Eine Übersichtskarte der Alpen, aus der hervorging, welche der sieben Gipfel Hans Eismann bereits bestiegen hat, rundete den mit viel Beifall aufgenommenen Bilder-Vortrag ab. Ein Erlebnisbericht von seltener Faszination und Rhetorik, dazu noch bestechend schöne Bilder der Bergwelt, die den Abend zu einem schönen Erlebnis für alle Besucher werden ließen. Die Lebendigkeit des Vortrages zeigte sich auch in den vielen Fragen durch die Zuhörer. Pfarrer Norbert Große war es vorbehalten, Hans Eismann für seinen großartigen Vortrag mit einem Präsent zu danken.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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