St. Martinsfeier

Was im vergangenen Jahr den Kindern der beiden Kindertagesstätten „Unterm Regenbogen" und „St. Johannes M. Vianney" wegen schlechten Wetters vorenthalten wurde, nämlich in der neugestalteten Marktplatzanlage gemeinsam zu feiern, das vollzog sich am vergangenen Freitag als machtvolles Bekenntnis der Ökumene.

Passend die Witterungsverhältnisse, so dass die beiden Festzüge der mit hell beleuchteten Lampions und Laternen ausgestatteten Kinder von den Pfarrkirchen bis zum gut abgeschirmten und eingefriedeten Marktplatz gleichzeitig erfolgen konnten. Die Kinder des evangelischen Kindergartens wurden mit ihren frischen Liedern sogar vom Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Lang und Pfarrerin Lisa Weniger mit Laterne begleitet.

Die Martinsfeier in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer stand unter dem Motto: „Mit anderen Augen sehen". Eingeleitet wurde die Andacht mit dem Lied der Kinder „Wir grüßen dich Herr Jesus". Pfarrer Norbert Große hielt fest, dass Martin ein tapferer Soldat und mutiger Kämpfer war. Mit Gottes Hilfe wurde er zu einem Menschen, der die Frohbotschaft Gottes weiter erzählte. So wurde Martin ein Bote Gottes, was auch die Kinder in ihrem Singspiel aufführten. Im Traum sieht Martin Jesus mit dem halben Mantel. Und Jesus sagt: Da hast mich mit deinen Mantel bedeckt. Denn was du einem armen, einsamen und traurigen Menschen tust, das tust du mir. Martin wird Christ und lässt sich taufen. Im Lied „Mir ist ein Licht aufgegangen" und in den Fürbitten kam dies ebenfalls zum Ausdruck. Eindrucksvoll und faszinierend verfolgten Kinder und Eltern die Aufführung des Lichtertanzes durch die Powerkids. Nach dem Vaterunser und dem Segen mit den Worten: „Gott möge ein Licht des Glaubens und der Liebe schenken" zog sich ein langer von Lampions erstrahlter Festzug zum Marktplatz. Am Kirchenausgang wurde für die Krebshilfe „Kuno" in Regensburg gesammelt. Die Powerkids unterstützten die Aktion mit dem Verkauf von selbstgeflochteten Freundschaftsbändern.

Im evangelischen Gotteshaus unterstrich Pfarrerin Lisa Weniger, dass Teilen ein Zeichen der Liebe sei. In den Fürbitten der Eltern und dem Lied: „Trag in die Welt nun ein Licht, sagt allen fürchtet euch nicht" kam dies ebenfalls zum Ausdruck.

Vom Wasserbrunnen der Marktplatzanlage, der mit Teelichtern geschmückt war, ging für Kinder und Besucher eine magische Anziehungskraft aus. Hunderte Besucher umsäumten das weite Rund um den Brunnen. Dazu passten die Choräle des Posaunenchores. Für beide Kindergärten richtete Leiterin Agnes Schwarzmeier mit dem Wort „Wir wollen unsere Gedanken auf Gott richten und unser Herz öffnen" an alle Gäste ein herzliches Willkommen. Ihre Freude drückte sie über die Teilnahme von Pfarrerin Norbert Große, Pfarrerin Lisa Weniger und Bürgermeister Günter Stich aus. Das Lied: „Meine Laterne, leuchte, als Zeichen wir sind nicht allein" war bei den freudigen Teilnehmern ins Herz gedrungen. Viele fleißige Hände gab es für Vorbereitung und Organisation, wobei die Freiwillige Feuerwehr, der Posaunenchor, die Mitglieder beider Elternbeiräte, viele Geldgeber und Gönner sich mit eingeschlossen haben. Agnes Schwarzmeier wusste dafür zu danken. Freude bereitete der evangelische Elternbeirat mit der Verteilung der vom Rosl-Beck gestifteten Martinshörnchen, während es sich an den beiden Verkaufsständen viele Besucher bei Glühwein, Kinderpunsch, Lebkuchen und Wiener Würstchen gemütlich machten. Der freundliche Service der beiden Elternbeiräte war angenehm und trug zum Gelingen der Martinsfeier wesentlich mit bei.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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