Allerseelen

Der krankheitsbedingte Ausfall von Organisten und Chorleiter Hans Fröhlich in den letzten Wochen machte es zwangsläufig notwendig, die musikalische Gestaltung der Gottesdienste und Andachten, wie dies an Allerheiligen geschehen war, durch Ersatzkräfte ausführen zu lassen. Mit Organistin Klara Bäumler und Ehemann Harald, Chorleiter und Organist in der Stadtpfarrkirche Neustadt, konnte es möglich gemacht werden, den vorübergehenden Ausfall von Hans Fröhlich zu überbrücken.

So auch am Sonntag, Allerseelen. Dass sich der „Flosser Geiger" Willibald Wirth gerne mit engagiert, ist überaus erfreulich. So wurde das Requiem am Sonntag ein schönes musikalisches Erlebnis. Aufführungen während des Gottesdienstes mit den Stücken „Abendruhe" von Hermann Wenzel, „Selig sind, die Verfolgung leiden" von Wilhelm Kienzl und „Gebet in der Dämmerung" von Hugo Gyldmark beeindruckten durch harmonischen und gefühlvollen Vortrag. Die Gläubigen sangen eingangs „Wohin soll ich mich wenden" aus der Schubertmesse und „Wir sind nur Gast auf Erden". Pfarrer Norbert Große hatte in seiner Predigt ein Wort von Apostel Paulus „Unsere Heimat ist im Himmel" aufgegriffen. Das Sterben sei ein Geheimnis. An Gott Glaubende haben Hoffnung im Leben und Sterben. Nach dem Lied der Gläubigen: „Christus, der ist mein Leben" führten Harald Bäumler und Willibald Wirth den „Trauermarsch" aus Samsun von Georg Friedrich Händel auf. Die Kollekte galt der Priesterausbildung.

Selbst beim Requiem am Abend für verstorbene Seelsorger mit Gräbergang gab es durch Karl-Heinz Schreiner (Orgel) und Willibald Wirth (Violine) klassische Kirchenmusik zu hören.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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