Pater Marek referiert über den Jakobsweg

Was Pater Marek vom Neustädter Kloster St. Felix in seinen Lichtbildervortrag über den 1149 Kilometer langen Pilgerweg von Lourdes nach Santiago de Compostella an Erlebnissen einpackte und erzählte, war schon gewaltig und ließ die über 40 Besucher, darunter auch auswärtige Gäste, am Pfarrheim St. Josef nicht nur aufhorchen, sie waren geradezu begeistert. Der Pilgerwanderer verstand es auf seine Art, seinen Vortrag so lebhaft wie nur möglich zu gestalten. Dabei kamen ihm viele Anekdoten in den Sinn, die er zum Besten gab.

Eine Veranstaltung des Katholischen Frauenbundes und des Katholischen Männervereins, der auch Pfarrer Norbert Große beiwohnte und für das Interesse an diesem Abend dankte.

Mit einem sieben Kilogrammgebäck machte sich Pater Marek von Lourdes auf den 1149 langen Weg nach Santiago. Immerhin waren es 36 Tage mit täglich bis zu 27 Kilometer, die er zurückgelegte. Die erste Etappe führte durch die Pyrenäen, sechs Tage ging es durch Frankreich. Es war nicht nur ein Wandern, vielmehr auch eine Wallfahrt mit Gebet und Gottesdienste. Man verköstige sich meist mit Dosenfisch und Öl. Übernachtungen in Pilgerherbergen waren willkommene Unterkünfte. Man lernte das frühe Aufstehen, um die Tageshitze beim Wandern möglichst zu vermeiden. Je näher man das Ziel in Santiago erreichte, umso mehr Menschen waren auf dem Weg zu Wanderziel. Kunstvolle Wegweiser machen ein Verlaufen so gut wie unmöglich. Besonders sehenswert der Dom in Burgos. Pater Marek glänzte bei seinem Vortrag mit der Aufzählung vieler einzelner Stationen, die alle für sich reizvoll sind. Das Ziel war die Grabstätte des Heiligen Jakobus im Dom von Santiago. Angeblich soll das riesige Weihrauchgefäß den Geruch der Pilger übertünchen. Pater Marek erzählte auch, dass es für ihn eine besondere Erfüllung war, öfter Zelebrant in den Gottesdienstes sein so dürfen, so auch im Dom. Da ihm vier Tage Zeit blieben nützte er zwei Tage den Weg zum Atlantic. Christina Schaller vom Frauenbund dankte stellvertretend auch für den Männerverein und allen begeisterten Zuhörern mit einem Präsent.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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