Oktoberfest der Caritas Sozialstation

Oktoberfest der CaritasEs hat schon viele schöne und unvergessliche Anlässe, Feste und Feiern im Pfarrheim St. Josef der Katholischen Pfarrpfründestiftung gegeben, doch ein Oktoberfest gab es bisher nicht. Möglich gemacht hat dies die Caritas-Station des Dekanats Leuchtenberg, Außenstelle Floß.

Eine Anregung von Schwester Elke Frauenreuther, die sich derzeit als Gerontofachkraft weiterbildet und in der Verpflichtung zur Abhaltung einer Veranstaltung ihr Organisationstalent unter Beweis stellte. Beim ersten Oktoberfest der Flosser Caritas-Sozialstation führte sie daher auch Regie.

Allein die Jahreszeit passte vorzüglich, diese Feier für die Patienten und den Schwestern aus dem Dekanat Leuchtenberg zu veranstalten. Für die angenehme musikalische Unterhaltung sorgte Karl Jakob aus Flossenbürg mit seinem Akkordeon, der die Liedvorträge auch begleitete. Für Pflegedienstleiterin Ramona Pfaff war es eine sichtliche Freude, den großen Kreis der Patienten mit Angehörigen willkommen heißen zu können. Sie stellte die Caritas-Station im Dekanat Leuchtenberg, Vorstandschaft und Geschäftsleitung ebenso wie die Verwaltung und den Pflegebereich von 230 Patienten, die von 48 Schwestern und sieben hauswirtschaftlichen Kräften betreut werden, vor. „Uns ist kein Weg zu weit, bei Wind und Regen, Kälte und Schnee, stellen wir unseren Patienten im Mittelpunkt und sind für ihn da", bekräftigte Ramona Pfaff, die dafür dankbaren Beifall erhielt.

Stellvertretend für seine Amtsbrüder aus Roggenstein und Flossenbürg hob Pfarrer Norbert Große für die Flosser Außenstelle hervor, dass der tägliche Dienst und die verborgene Hilfe Zeichen christlicher Nächstenliebe seien. Er freue sich, dass mit dieser Veranstaltung das erste Oktoberfest im Pfarrheim abgehalten werde.

„Geblieben sei seit über 30 Jahren das Helfen, Pflegen und Beraten", hielt Bürgermeister Günter Stich in seinem Grußwort mit Blick auf das 25-jährige Jubiläum im Jahre 2009 hervor. Die Hilfe für den Nächsten und die Menschlichkeit seien dankbar anzuerkennen. Das unterstrich auch der neue Seniorenbeauftragte des Marktes, Erich Schieder, in seinem gesungenen Grußwort. Schieder unterstrich, dem Hilfesuchenden beizustehen und habe sich zur Aufgabe gemacht, die Augen zu öffnen, auf das Wort zu hören, einen guten Weg zu finden und zu helfen wo es nötig wird.
Kräftig aufgetischt wurde mit Weißwürsten, Brezen und gemischten Wurstplatten. Eduard Frauenreuther von der Getränkequelle Torwiese aus Flossenbürg hatte sich als großer Sponsor gezeigt und alle Getränke übernommen.

Doch auch der unterhaltsame Teil hatte viel Freude bei den Besuchern bereitet. Die Lachmuskeln wurden bei dem Sketsch, aufgeführt von den Schwestern aus Vohenstrauß, Andrea Kneißl und Karin Dunkl „Eva und Waldemar im Theater", arg strapaziert. Gemeinsam gesungene Lieder, wie „Du, du liegst mir im Herzen" und „Der Weltverdruss" erfreuten die Besucher.

Ein Nachmittag, der einmal im Jahr gerne wiederholt werden sollte, war der Wunsch alle zufriedenen und fröhlich gestimmten Teilnehmer.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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