30 Jahre Caritas Sozialstation

30 Jahre CaritasAls am 13. Mai 1984 die damaligen Ortsgeistlichen Pfarrer Josef Most aus Floß und Pfarrer Franz Kappenberger aus Flossenbürg für die neu gegründete Caritas Krankenpflegestation im Hause von Edith Watzinger in der Bergstraße Gottes Segen erbaten, war man zuversichtlich, dass diese Station weiter Bestand haben wird. Für die Kommune drückte Bürgermeister Fred Lehner seine Freude über diese „Sozialtat" aus und sicherte gerne Unterstützung zu.

Heute, nach 30 Jahren, ist sie eine unverzichtbare Einrichtung für die ambulante Krankenpflege im Flosser Amt geworden. Eine lange Tradition wird mit viel Zuneigung gegenüber den Patienten fortgesetzt.

Der Blick in die Vergangenheit lässt die Zeit von 1907 bis 1970 wach werden. In der damaligen Herz-Jesu-Anstalt, von Geistlichen Rat Pfarrer Jakob Raß errichtet, waren Mallersdorfer Schwester sowohl in der Krankenpflege als auch in der Kindererziehung segensreich tätig. Dankbar weiß man heute noch die aufopferungsvolle Arbeit der Flosserin Rosa Sommer (Heindl) anzuerkennen, die sich als Schwester des Bayerischen Roten Kreuzes der Kranken und Hilfsbedürftigen fürsorglich annahm.

Die Caritas Sozialstation in der Bergstraße war ein gutes Fundament, die Krankenpflege weiter aufzubauen. Allerdings war sie räumlich beengt und reichte für die Erfordernisse räumlich nicht mehr aus. Der Umzug in das Herz-Jesu-Haus der Katholischen Pfarrpfründestiftung war zwangsläufig damit verbunden. Damals war es Pflegedienstleiterin Ulrike Pöllinger, die mit einem Team von drei Schwestern bis zu zwanzig Patienten versorgte. Als 2004 das 20-jährige Bestehen der Station gefeiert werden konnte, stieg die Zahl der Patienten auf 51. Sie wurden von acht Schwestern unter Stationsleiterin Maria Käs fürsorglich betreut, gehegt und gepflegt. Zeichen dafür, dass die Station von der Bevölkerung Beachtung fand und gut angenommen wurde. Der Leitspruch: „Zuhause pflegen, helfen und beraten" stand von Anfang an ganz oben an. Er wird Tag für Tag umgesetzt und das zeichnet die Caritas Sozialstation in hohem Maße aus. Das wurde bei den Feierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Station von allen Festrednern lobend herausgestellt.

Derzeit versorgen 22 Schwestern und vier hauswirtschaftliche Kräfte 105 Patienten unter Leitung von Ramona Pfaff.

Es war eine gesetzlich vorgegebene Notwendigkeit, sich für einen Zusammenschluss mit der Caritas Sozialstation für das Dekanat Leuchtenberg e.V. zu entscheiden. 1. Vorsitzender ist Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein, als 2. Vorsitzender trägt Pfarrer Georg Gierl aus Flossenbürg Mitverantwortung. Das Einzugsgebiet der Flosser Außenstelle erstreckt sich auf Floß, Flossenbürg, Püchersreuth, Plößberg, Wildenau und Waldkirch mit den jeweils eingemeindeten Ortschaften.

Der Aufgabenbereich hat sich bei der Krankenpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung nicht geändert. Der Patient steht im Mittelpunkt. Bei der Einzelbetreuung im Wohnbereich kommen die Schwestern zum Patienten und Pflegebedürftigen nach Hause und bleiben bei ihm, bis Angehörige wieder zu Hause sind. Ein sozialer Dienst, der größte Dankbarkeit durch alle Betreuten und deren Angehörige erfährt.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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