40 Jahre im Dienste der musica sacra

Er lässt sich seit über 40 Jahren von dem Wort des Heiligen Paulus an dem ersten Christen leiten „Lasst in euerer Mitte Psalmen, Hymen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen vom Lob des Herrn (Eph 5,19 )“, Organist und Chorleiter Hans Fröhlich.

Schon als 17-Jähriger spielte er auf der Flosser Orgel die „Maria-Zeller-Messe“ von Joseph Haydn aus Anlass der Primiz von Heimatpriester, Pater Leo Beck mit Weihbischof Karl Flügel. Dass der katholische Kirchenchor seit 1974 unter seiner Regie und Leitung steht, ist ein wahrer Glücksfall für die katholische Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer. Fröhlich weiß, dass die Kirchenchöre einen wahrhaft liturgischen Dienst ausüben und der Gesang ein notwendiger und wesentlicher Bestandteil der feierlichen Liturgie ist und unterstreicht dies mit dem Wort: „Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe, will meinem Gott spielen, solange ich da bin.“

 

Es ist das ausschließliche Verdienst von Hans Fröhlich, dass der katholische Kirchenchor seit Jahrzehnten von einem überaus hohes Niveau in der Darbietung eines breiten Angebots der Kirchenmusik in deutscher und lateinischer Sprache geprägt ist. Eine Bereicherung, die Kirche, Gemeinde und Gläubige überaus zu schätzen wissen.

Das bekundete auch Pfarrer Norbert Große bei seinen Dankesworten im Rahmen des Festamtes am 5. Sonntag der Osterzeit. Die Liedvorträge „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“ und „Singet froh, wir haben Grund zum Danken“, sowie der Kanon „Shalom“ galten auch für Hans Fröhlich. Wenn heute noch Chorgesang in heiligen Messen, bei Andachten, Hochzeiten und Beerdigungen möglich ist, kommt das nicht von ungefähr. Hans Fröhlich ist dies ebenso wie allen Sängerinnen und Sängern des Chores für ihre Treue sehr zu danken. Feierliche Orchestermessen, Chor- und Benefizkonzerte reihen sich ebenso in das reiche Repertoire ein, wie öffentliche Auftritte des Kirchenchores bei kirchlichen, weltlichen Feiern und Festen. Reich ist das neugeistliche Liedgut in deutscher und lateinischer Sprache in herkömmlicher oder moderner Komposition das der Kirchenchor übernimmt. So steht für Hans Fröhlich die „musica sacra“ ganz oben an. Er erfüllt diesen „kirchlichen Dienst der Musik und des Gesangs“ mit erstaunlicher Hingabe und persönlicher Zuneigung, „Ein Leben für die Kirchenmusik“.

Noch vor dem kirchlichen Segen der Gläubigen hatte Pfarrer Norbert Große in seiner Laudatio die 40-jährige Tätigkeit als Chorleiter mit vielen Zitaten gewürdigt. Das geschah auch durch Überreichung einer Ehren- und Dankurkunde von Bischof Rudolf Vorderholzer. Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat würdigten das verdienstvolle Wirken von Chorleiter Fröhlich durch Sprecherin Hermi Brauner. Man spüre als aktive Sängerin die Leidenschaft des Chorleiters, dessen Wirken im Dienste der Kirche hoch anzuerkennen sei. Gemeinsam mit Pfarrer Norbert Große überreichte Brauner an Hans Fröhlich eine geschnitzte Holzfigur der heiligen Cäcilia. Kirchenpfleger Anton Eismann reihte sich in den Kreis der Gratulanten ein und dankte auch Frau Irene für ihr großes Verständnis und für ihr aktives Mitwirken in der Chorgemeinschaft durch einen Blumenstrauß. Ein schöner und erbauender Höhepunkt für den sichtlich ergriffenen Chorleiter der Gesang „seines Chores“ unter Begleitung von Sohn Michael (Klavier) und dem „Irischen Segen“. Jedes Chormitglied gratulierte mit einer roten Rose. Viele Gläubige schlossen sich gerne den Glück- und Segenswünschen an.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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