Jubelkommunion

„Es ist nicht leicht zu glauben, doch es gebe Gründe für das Glauben und Vertrauen zu Gott." Pfarrer Norbert Große hatte die Jubelkommunikanten, die vor 25, 50, 60 und 70 Jahren in ihrer Heimatkirche St. Johannes der Täufer erstmals an den Tisch des Herrn traten, mit diesem Wort herzlich willkommen geheißen.

 

Vom Pfarrheim St. Josef bewegte sich ein langer Kirchenzug mit Kreuz, Ministranten und Pfarrer Norbert Große ins festliche geschmückte Gotteshaus. Mit den von den Gläubigen und Kirchenchor gemeinsam gesungenen Lied „Lobe den Herren, den mächtigen König der Erden" wurde das festliche Choramt eröffnet. Pfarrer Große richtete an die Jubilare ein herzliches Willkommen und sagte vor allem denen ein Vergelt's Gott, die einen weiten Weg auf sich genommen haben um in ihrer Heimatkirche ein festliches Jubiläum im Kreise früherer Schulkameraden feiern zu können.

In der Predigt sprach der Pfarrer von einem besonderen Festtag. Die Jubelkommunikanten hätten vor 25, 50, 60 und 70 Jahren Jesus in Gestalt des Brotes erlebt und damit ihren Glauben gestärkt. Es sei ein Tag des Dankes für die Nähe und Treue von Gott in schweren Stunden. Das „Friede sei mit euch" bedeute, dass der Herr auferstanden sei und unter uns lebe. Das drückten die Gläubigen auch durch das Glaubensbekenntnis aus. Am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit müsse Gewalt und Hass abgelegt werden. Gott spende die barmherzige Liebe. Das Herz stehe jedem offen, der sich gläubig zuwende, gab er den Jubilaren mit auf den weiteren Lebensweg.

Im Gebet bat der Pfarrer um Orientierung und Halt für alle Jubelkommunikanten. In den Fürbitten, die Lektorin Rita Götz vortrug, war von Jesus, dem guten Freund für alle Gläubigen, die Rede. Bei der Gabenbereitung sang der Kirchenchor unter Leitung von Hans Fröhlich „Dem, der die Liebe ist" von Klaus Heizmann. Beim Agnes Dei glänzte der Chor mit dem Lied von Klaus Heizmann „Friede mit euch". Eindrucksvoll der Liedvortrag beim Kommuniondank „Gott, wenn du uns segnest" von Klaus Heizmann. Der Festgottesdienst und der Auszug aus dem Gotteshaus endete mit Überchor und dem Gesang der Gläubigen „Großer Gott, wir loben dich".

Nach der Eucharistie und dem Erinnerungsfoto trafen sich die Jubilare am Friedhof zum Gedenken der verstorbenen Schulkameraden, Lehrer und Erzieher. Pfarrer Große dankte all denen, die den Festtag vorbereitet und organisiert haben. Darunter waren Andreas Schell (25 Jahre), Irene Fröhlich und Heidi Stahl (50 Jahre), Werner Lehner (60 Jahre) und Anton Eismann (70 Jahre). Das freudige Wiedersehen drückte sich durch die Gemeinsamkeit beim Mittagessen und der anschließenden Gesellschaft, wo es viel zu erzählen gab, aus.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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