Fasching beim Seniorenkreis

Ihre Auftritte sind einfach spitze. Der Bühnenauftritt von Rita Kreiner, Anni Witzl und Martha Plödt war es alleine schon wert, am Dienstag zum Seniorenkreis der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes ins Pfarrheim zu kommen. Das volle Haus erlebte nahezu drei kurzweilige, unterhaltsame und fröhliche Stunden, die bei den Schunkelliedern ihren prächtigen Abschluss fanden.

 

Leiterin Rita Kreiner und Anni Witzl hatten wieder ein Programm zusammengestellt, das nicht schöner hätte sein können. Dazu die jeweils passenden Kostüme bei den Auftritten, die kaum mehr gesteigert werden konnten. Als Martha Witzl mit kräftigen Glockenklängen das närrische Paar aus dem Allgäu ankündigte, gab es ein kräftiges „Helau". Rita Kreiner und Anni Witzl hatten viele fröhliche Worte der Begrüßung gefunden und glänzten mit Sprache und Kostüme. Präses, Pfarrer Norbert Große, und Altbürgermeister Fred Lehner waren willkommene Gäste. Ganz offiziell hieß Leiterin Rita Kreiner die beiden neuen Mitglieder Betty Stadler und Gertraud Werner im Kreise den Senioren herzlich willkommen. Sie werden wiederkommen, hieß es.

Auf der Bühne waren die drei Laienspielerinnen und den vorgetragenen Küchenliedern voll in ihrem Element. Die Faschingsgesellschaft sang kräftig mit. Lieder wie „Ja, ja so blau blüht der Enzian", „Oh bleib bei mir und geh nicht fort", „Warum weinst du holde Gärtnersfrau", „Nach meiner Heimat sehn's mich wieder" oder „Auf der grünen Wiese", passten so recht zum Mitmachen. Moritaten, Schnaderhüpferln und Volkslieder wechselten sich zur Erheiterung immer wieder ab. Derweil waren alle Wäschestücke gebügelt, die Kartoffeln geschält und die fertige Butter aus dem Butterfass geholt. Pfarrer Große machte ein dickes Kompliment und meinte, dass dieses Liedgut auf einer CD aufgezeichnet gehört.

Noch lange war der Nachmittag nicht zu Ende. Sketche, wie „Die Ferienreise nach Italien mit Gebiss", vorgetragen von Rita Kreiner und Anni Witzl riefen Lachsalven hervor. Schließlich gab es viel Applaus mit dem Stück „Die Wunderbox". Ende gut, alles gut. Die frohe Faschingsgesellschaft stimmte in die Schunkellieder ein und ließen den Fasching hoch leben. Wer falsch sang, musste aufstehen, doch das waren nur wenige Frauen.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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