Dreikönigsfest und Epiphanias

Die gesanglichen und musikalischen Darbietungen an den Weihnachtsfeiertagen wurden am Dreikönigstag in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer mit der Aufführung der „Pastoralmesse in C", genannt „Christkindlmesse" gekrönt. Ein großartiger Hörgenuss und Ohrenschmaus, den die vielen Gottesdienstbesucher erleben durften und dafür auch dankbar waren.

Es ist Chorleiter Hans Fröhlich und Konzertmeister Willibald Wirth zu danken, dass diese Tradition seit nunmehr 13 Jahren fortgesetzt wird. Einmal mehr präsentierte sich ein eingespieltes und gut aufeinander abgestimmtes Team von Streichorchester und Chor unter der sicheren und gekonnten Gesamtleitung von Hans Fröhlich.

 

Mit dem „Tollite hostias" von Saint-Saens, dem Weihnachts-Wiegenlied von John Rutter und dem „Eja pastores venite" von Augustin Holler glänzten einmal mehr Chor und Orchester. Die Solopartien übernahmen Brigitte Beer (Sopran), Elisabeth Löw (Alt), Erwin Fischer (Tenor) und Markus Staschewski (Bass). Sie bereicherten die Chorgesänge.

Die Kirchenkrise in Deutschland könne nur dann einer Lösung zugeführt werden, wenn die Heilige Schrift als Glaubens- und Lebensquelle gesehen wird, predigte Pfarrer Norbert Große, der den Stern als sichtbar werdende Schöpfung Gottes bezeichnete. Stern und Licht gehören zusammen und begleiteten auch die Weisen aus dem Morgenland, die dem Kind drei Gaben: Liebe (Gold), Gebete (Weihrauch) und Anliegen (Myrrhe) schenkten. Im göttlichen Kind sei Gott nahe. Sternstunden des Glaubens hätten auch die drei Könige erlebt. Pfarrer Große lobte den Einsatz der Flosser Sternsinger.

Mit dem „Präludium" von Henry Purcell leitete das Orchester in der Besetzung mit Willibald Wirth und Reinhold Maß (Violine I), Karl Brenner und Hermann Riedl (Violine II), Heinz Hetz (Viola) und Jutta Steiner (Cello) das Hochfest der Erscheinung des Herrn ein.

Vollendete Harmonie und das Zusammenspiel zwischen Orchester, Orgel und Chor waren die absoluten Höhepunkte an diesem Festtag. Mit dem „Menuett Nr. 2 KV 164" von Wolfgang Amadeus Mozart spielte sich das von Hans Fröhlich (Orgel) begleitete Orchester in die Herzen der Kirchenbesucher. Pfarrer Norbert Große wusste diese Aufführung besonders herauszustellen und sagte Chorleiter Hans Fröhlich, Chor und Streichorchester mit Konzertmeister Willibald Wirth ein herzliches Vergelt's Gott. Für alle Mitwirkenden war es keine Frage, dass auch 2014 am Dreikönigstag diese Tradition fortgesetzt wird.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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