Frauenfrühstück

Sie nahmen sich Zeit, kamen der Einladung des Katholischen Frauenbundes zum Frauenfrühstück am Mittwoch im Pfarrheim sehr gerne nach und waren zugleich lebendige, diskussionsfreudige Teilnehmerinnen. Über 30 Frauen waren gekommen, denen Vorsitzende Christina Schaller für ihr Interesse dankte. Reichlich und sehr geschmackvoll hergerichtet das Frühstücksbuffet. Sicher war es auch das Thema des Vormittags „Die Seele weist den Weg – Was ist für mich wichtig?“, das die Frauen in den Bann zog.

 

Mit Familientherapeutin Angelika Kasseckert stellte sich eine profunde Referentin vor, die es durch ihre lockere und einfühlsame Vortragsart verstand, sehr schnell von den Zuhörerinnen angenommen werden. Schon allein der Aufruf, mitzumachen bei der Nennung verschiedener Seelenbegriffe, fand regen Zuspruch. Seelennot, Seelenlos, Seelenverwandtheit, Seelsorge, Seelengleichklang und viele weitere Wörter halfen letztlich, ernsthaft darüber zu diskutieren. Gute Lösungen könne man nach Meinung der Referentin dann finden, wenn Herz und Verstand eingesetzt werden. Die Frage, wo die Seele im Menschen liege, sei noch nicht erforscht und könne auch niemand beantworten. Dass man sich von der eigenen Meinung nicht einschüchtern lassen sollte, sei sehr wichtig. Hier gelte: „Auch ich bin wer und habe meine eigene Meinung.“ Das Leben in Krisenzeiten und mit Druck erschwere als dass es mit den Worten: „Reiß dich zusammen“ weiter helfe. Das sei weit weg vom Seelenfrieden. Aufgezählte Geschehnisse des Alltags halfen durch uneingeschränkte Zustimmung der Besucherinnen sichtlich weiter. Die Therapeutin hatte ein Fünf-Schritte-Programm parat und hielt es für äußerst wichtig, sich eine Auszeit zu nehmen, zur Ruhe zu kommen, wegzukommen vom rasenden Verstand oder vom Gefühlswirrwarr und die Aufmerksamkeit auf die Herzgegend zu lenken. Mit dem Herz zu atmen bringe neue Energie. Ein fröhliches Gefühl bringe eine positive Zeit im Leben. Mit Hilfe der eigenen Intuition und dem gesunden Menschenverstand das Herz fragen, verringere schließlich Stress. Der Referentin bat die Zuhörerinnen, auf die Antwort des Herzens zu hören. Das sei eine wirksame Art, den blindlings reagierenden Verstand und eine überschießende Emotion in Schach zu halten. Eine kurzweilige, überaus interessante Veranstaltung für die Christina Schaller sowohl der Referentin mit einer Aufmerksamkeit als auch ihren Mitgliedern für die Teilnahme und das Interesse sehr herzlich dankte.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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