Bibeltage für Kinder

Es waren zwei schöne und erlebnisreiche Tage, die den Kindern von der ersten bis vierten Schulklasse unter der souveränen Leitung von Christina Schaller mit ihrem Team geboten wurden. Faszinierend allein schon das Thema der beiden Tage „Wie ein Baum". So war es auch nicht verwunderlich, dass das Pfarrheim St. Josef zuletzt mit einem großen, selbstgebastelten Baum geschmückt wurde.

 

Den absoluten Höhepunkt erlebten die kleinen Christen am Samstag beim Familiengottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes des Täufers. Der Altarraum war mit einem großen Baum mit Herbstblätter geschmückt. Die musikalische und gesangliche Gestaltung übernahmen die Kirchenmäuse unter der Leitung von Marion Elling, doch auch die teilnehmenden Kinder an den beiden Tagen wirkten aktiv mit. Freudig und mit hellen Stimmen, dazu mit sichtbarer Gestik, schallte das Lied der Kinder „Einfach spitze, dass du da bist" in das Gotteshaus. In seiner Begrüßung sagte Pfarrer Norbert Große vorweg all denen ein herzliches Vergelt's Gott, die ein abwechslungsreiches Programm an den beiden Kinderbibeltagen zusammen stellten und die Kinder mit allen Sinnen eintauchten in die Botschaft der Bibel. Dazu gehörte auch das Spielen, Basteln, Singen, Plaudern und Beten. Bäume werden oft mit Menschen verglichen. Der Baum als Zeichen für das Leben stand auch im Gottesdienst in den Mittelpunkt. Der Baum brauche Wasser, die Liebe und Gnade Gottes. Die Kinder sprachen die Kyrierufe, Christine Sailer trug die Lesung vor und die Gläubigenschar stimmte in das Lied „Wer sich auf Gott verlässt" ein. Vor dem Altar standen Kinder der 4. Klasse mit einer Wurzel, einer Baumsacheibe und einem Ast, während die übrigen Kinder ausgeschnittene Blätter, Blüten und Früchte an den Baum hingen. Ein Mensch, der sich auf Gott verlässt, ist wie ein Baum an Wasserbächen gepflanzt. Er streckt seine Wurzel aus und grünt und blüht.

Nach dem Credo sprachen die Kinder mit dem Pfarrer die Fürbitten. Christina Schaller trug den Text des Liedes „Gott lässt wachsen einen Baum", das die Kirchenmäuse sangen, vor. Für die Kinder war der Gottesdienst ein weiterer Höhepunkt als sie Pfarrer Große darum bat, im Altarraum das Vaterunser zu sprechen. Im Schlusslied hieß es „Wer sich auf Gott verlässt, den Herrn allein, der ist wie ein Baum am Wasser gepflanzt. So wird er gesegnet sein". In seinem Segensgebet bat Pfarrer Große den Allmächtigen, dass er uns wachsen lasse wie einen Baum, der gute und reife Früchte trägt.

Die Kinder durften die an den beiden Tagen mit einem Baum bemalten Zaunlatten mit nach Hause nehmen.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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