Ehejubiläen

„Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mit ihnen." Mit diesem Kanon leitete Pastoralreferentin Maria Rehaber-Graf aus Störnstein am Samstag im Pfarrheim St. Josef die Ehejubiläumsfeier, die zu einem schönen gesellschaftlichen und fröhlichen Ereignis für alle Jubelpaare wurde, ein.

Maria Reheber-Graf sprach von einem „Heimspiel" in der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer, wo sie viele Jahre segensreich als Gemeindereferentin wirkte, geschätzt und beliebt war. Sie verstand es auch durch ihre humorvolle, lebendige und unterhaltsame Vortragsweise die Jubelpaare zu begeistern.

Dabei gab es auch ernste und herzliche Bitten und Zitate aus der Bibel. So sei die Ehe ein gemeinsamer Weg auf Lebenszeit, was auch immer kommen mag. Die Jubilare seien echte Vorbilder für die jüngere Generation, die es sich oft selber schwer mache. Liebe und Treue waren es, die zusammenführten und es ermöglichten, dass auch weniger schöne Stunden durchgestanden wurden. Das zeichne eine gute Ehe aus. Das ist Gnade.

Hermi Brauner, Sprecherin des Pfarrgemeinderates hatte im Namen des Sachausschusses für Ehe und Familie die 14 Ehepaare freudig begrüßt und dankte zugleich, dass sie den Weg zur traditionellen Jubiläumsfeier gefunden haben. Pfarrer Norbert Große hatte in seiner Begrüßung herausgestellt, dass sich die Jubelpaare ein Versprechen gegeben haben, das von Gott begleitet und gesegnet wurde. Dazu kann man nur beglückwünschen und Gott darum bitten, dass er ihnen weiterhin noch viele Jahre der Gemeinsamkeit in Zufriedenheit schenken möge. Die Jubiläumsfeier wertete Pfarrer Große als Zeichen des Miteinanders.

14 Paare hatten sich vor 10, 20, 25, 30, 40, 50 und 60 Jahren das Jawort gegeben. Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit feierten Else und Hans Götz, während vor 50 Jahren Rita und Helmut Kreiner und Rosa Maria und Helmut Meier vor dem Traualter standen.

Cornelia Kitta als Organisatorin, Hermi Brauner, die sich für die Dekoration kümmerte, Sabine Böhm, Evi Schulz, Petra Buckmann und Elisabeth Lehner präsentierten im festlich geschmückten Pfarrheim angenehmen Tischschmuck mit rotem Herz und sorgten mit ihrem freundlichen Service bei einer Kaffeerunde und mit Häppchen für das leibliche Wohl.

Der kurzweilige Nachmittag, bei dem es während kleiner Pausen immer wieder viel zu erzählen gab, fand mit der heiligen Messe seinen offiziellen Abschluss. Pfarrer Norbert Große hatte nochmals herausgestellt, dass die Ehe ein Sakrament und ein Leben vor und mit Gott sei. Er segnete die von der CAJ-Gruppe Hugo verzierten Kerzen, die den Jubelpaaren als dankbare Erinnerung überreicht wurden. Einmal mehr wusste der Gospelchor „All Generations" unter Leitung von Reinhold Seiz mit seinen gesanglichen und musikalischen Beiträgen zu begeistern.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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