Sanierung der Westfassade des Gotteshauses

Was die Verantwortlichen der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer um Pfarrer Norbert Große und Kirchenpfleger Anton Eismann im Jubiläumsjahr 2012 unbedingt noch schaffen wollten, musste aus vielerlei Gründen zurückgestellt werden: Die dringende Erneuerung der Westfassade des Gotteshauses.

Für manche Gläubige mag der Zeitaufschub nicht nachvollziehbar sein, doch für Insider mehr als verständlich. Dabei spielten nicht unbedingt die Gelder zur Finanzierung des Bauvorhabens eine Rolle. Hier hatte man klare Vorstellungen, zumal auch Spenden für dieses dringende Bauprojekt eingegangen sind. Doch das großartige Jubiläumsjahr 2012 ging auch ohne Erneuerung der Westfassade des Gotteshauses vorüber.

 

Wieder traten Umstände ein, die man eher bedauern musste als Kritik für den Aufschub angebracht ist. Was man nicht erwarten konnte, trat ein. Die Regensburger Diözese ordnete an, dass solche Arbeiten nur einer Fachfirma für Kirchenmalerei in Auftrag gegeben werden dürfen. Das bedeutete für den Bauträger, der Katholischen Kirchenstiftung, die zwangsläufige Einholung von Kostenangeboten. Eine unbedingte Voraussetzung für eine finanzielle Förderung durch die Diözese aus Regensburg. Nach Einholung und Prüfung der Angebote, sowohl durch die Kirchenverwaltung als auch für die Diözese konnte der Firma Andreas Richter, Kunstmaler aus Regenstauf, der Auftrag erteilt werden.

In diesen Tagen wurde mit dem Gerüstaufbau und mit den Tüncharbeiten begonnen. Einer Restaurierung wird auch das in der Fassade befindliche Bild der Heiligen Familie zugeführt. Auftraggeber und Auftragnehmer sind zuversichtlich, dass bei günstigen Witterungsverhältnissen – es soll ja noch der goldene Herbst kommen – die Restaurierungsarbeiten zum Abschluss gebracht werden können. Damit sollte der derzeitige Anblick des Eingangsbereiches der Pfarrkirche beileibe kein Dauerzustand sein oder über die Winterzeit andauern. Wichtig ist, dass die Finanzierung durch die Zusage der Diözese für die Gewährung eines Zuschusses gesichert werden kann. Freilich: unter diesen Voraussetzungen muss der Bauträger etwas tiefer in die Tasche greifen als dies vor dem Veto der Diözese der Fall gewesen wäre.

Was in diesem Zusammenhang der Kirchenverwaltung noch ein besonderes Anliegen ist, sollte auch noch vor Einbruch des Winters geschehen: Die Erneuerung des Zufahrtsbereiches von der Kirchstraße zum Südeingang der Pfarrkirche im Pfarrer-Jakob-Raß-Zentrum. Das derzeit bestehende Kopfsteinpflaster soll durch gesägte Pflastersteine ausgewechselt werden. Hier kann die Kirchenstiftung alleine entscheiden. Schließlich muss sie auch die Kosten übernehmen. Das ist machbar, zumal freiwillige Helfer ihre Mitarbeit signalisiert haben. Pfarrer Norbert Große und Kirchenpfleger Anton Eismann sind zuversichtlich, dass diese Pflasterarbeiten ebenfalls noch vor Wintereinbruch abgeschlossen werden können. Für Rollstuhlfahrer, ältere Leute und gehbehinderte Kirchenbesucher eine spürbare Erleichterung und ein vorgezogenes Christkindl.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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