Vortrag beim Seniorenkreis zum Thema "Wer rastet, der rostet"

Mit ihrem Vortrag am Dienstag im Pfarrheim St. Josef über das Thema „Wer rastet, der rostet – körperlich und geistig" hatte die Gedächtnistrainerin Anna Hösl aus Wittschau beim Katholischen Seniorenkreis und dem Frauenbund nicht nur aufmerksame, sondern auch lebendig mitmachende Zuhörer. Sowohl die Atmungsübungen als auch die Fingerübungen reizten zum Mitmachen. Das Gedächtnistraining durch Zusammensetzung richtiger Wörter und Begriffe machte richtig Spaß.

 

Zu Beginn ihres Vortrages zitierte die Referentin, von Rita Kreiner herzlich begrüßt, viele alltägliche Momente und Geschehnisse, so die Verlegung eines Schlüssels oder die Vergessenheit eines Familien- oder Vornamens können zum ärgerlichen Problem werden. Eine Tabelle zeigte auf, was im Leben wichtig ist, die Funktionen des Nervensystems zu aktivieren. Man müsse Gefühle wirken lassen. Freude am Leben könne man auch im Gebet „Unsere tägliche Freude gibt uns heute" ausrücken. Interessant die Feststellung, was bleibt, wenn man etwas hört, liest oder selber tut. Die Tagesleistungen steigern sich bis gegen neun Uhr am Vormittag. Negative Auswirkungen auf des Nervensystem haben Stress, Krankheit und Ärger. Anna Hösl sprach vom „Gift für die Konzentration". Positive Eigenschaften für Körper und Geist seien eine richtige Ernährung, vor allem aber sehr viel Sauerstoff und eine richtige Atmung. Deshalb führte die Referentin Atmungsübungen vor, die alle mit Spaß und Freude mitgemacht wurden. Die geistige Leistungsfähigkeit könne man erhalten durch Kommunikation, Kontakte halten, geregelten Tagesablauf, Entwicklung der Persönlichkeit, kontrolliertes Handeln, Neid ablegen, Bilanz ziehen und sich bei den Bedürfnissen äußern. Auf die Kommunikation legte die Referentin besonderen Wert, so müsse man den Gedankenaustausch suchen, Freud und Leid teilen. Defizite in der Leistungsfähigkeit drücken sich durch Krankheiten besonders aus. Eine bewusste Lebenseinstellung fördere die körperliche Fitness. Dazu auch die Eigenverantwortlichkeit. Vorsicht sei bei der Einnahme von Medikamente geboten. Viel besser sei eine ausgewogene Ernähung. Dass dabei zu Zunahme von Flüssigkeit nicht fehlen darf, unterstrich die Referentin mit dem Hinweis, dass der täglich Mindestbedarf bei 2,5 Liter Flüssigkeit liege. Halte man sich nicht daran, könne dies gravierende Folgen haben.

Bei den Konzentrationsübungen waren die Finger im Spiel. Schwierig genug, als es noch eine Steigerung gab. Doch leichter wurde es, bei verschlossenen Augen. Anna Hösl war die Frage der Intelligenz auf und zitierte eine Vielzahl von Eigenschaften und Begriffen. Eine überaus wichtige Aufgabe sei schließlich die Lebensbewältigung.

Die Referentin war auch nach einer kurzen Kaffeepause bereit, das Gedächtnistraining durch eine Reihe von Beispielen fortzusetzen. In den Kreis der Besucher reihte sich auch Pfarrer Norbert Große ein, der es sehr gerne sah, dass Seniorenkreis und Frauenbund mit einer gemeinsamen Veranstaltung aufwarteten. Diese Aktivität zeige, dass man in beiden Verbänden nicht raste und sich körperlich und geistig fit halte. Die rege Teilnahme war auch Zeichen von Gemeinsamkeit.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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