Festmesse anlässlich des 25-jährigen Priesterjubiläums von Pfarrer Norbert Große am Pfingstsonntag

„Der Priester ist das Zeichen des dienenden Jesus inmitten seines Volkes. Pfarrer Norbert Große habe sich bemüht, diesen Weg der Kirche in die Zukunft mit ihnen zu gehen. Sind sie froh und dankbar, dass sie ihn als Pfarrer haben und helfen sie ihm, die Kirche der Zukunft zu bauen."

Dieses Wort richtete am Pfingstsonntag Kanonikus August Sparrer aus Altötting in seiner Festpredigt aus Anlass des Silbernen Priesterjubiläums von Pfarrer Norbert Große an die Gläubigen der Pfarrei St. Johannes der Täufer.

Es war, wie sich der Jubelpriester wünschte, ein „Tag des Dankes". Tage und Wochen vorher gab es intensive Vorbereitungen. Fleißige Frauen- und Männerhände haben das Kirchenzentrum auf Hochglanz gebracht. Gelb-weiße Fähnchen und Birkengrün schmückten den Weg vom Pfarrheim St. Josef in das Gotteshaus. Am frühen Morgen waren Künstlerhände des Frauenbundes dabei, drei herrliche Blumenteppiche mit dem „Herz-Jesu", der Jubiläumszahl 25 und ein kleines Kunstwerk mit der Inschrift „Menschenfischer" zu gestalten. Sie faszinierten und erfreuten Jubilar und Gläubige.

Als willkommene Ehrengäste waren Kanonikus August Sparrer aus Altötting, ihn bezeichnete Pfarrer Große als väterlichen Freund während seiner Kaplanzeit von l996 bis 2002 in Kösching, die beiden Heimatpriester Pater Leo Beck und Stadtpfarrer Wolfgang Gebert und die Flosser

Ordensschwester Ottilie Wirth aus Nürnberg gekommen. Bürgermeister Günter Stich vertrat den Markt Floß.

Festlich der Einzug bei strahlendem weiß-blauen Himmel in das Gotteshaus, voran mit Kreuz, Ministranten, den Fahnenabordnungen des Frauenbundes, Männervereins und der CAJ-Gruppe, gefolgt von Pfarrer Große, Kanonikus Sparrer, Pater Leo und Stadtpfarrer Gebert. Sie wurden mit dem „Fanfares" von Jean-Joseph Mouret mit Orgel und Orchester empfangen. Die Gläubigen sangen „Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein", bevor der Jubelpriester in seiner Begrüßung herausstellte, dass Gottes Geist in den Herzen der Menschen Einkehr hält.

Vorweg sagte er seiner lieben Mutter für Liebe und Geborgenheit, sowie für Begleitung und Unterstützung auf seinem priesterlichen Weg ein herzliches Vergelt's Gott. Den Familienangehörigen dankte er für die Stärkung im christlichen Geheimnis.

Die musikalische und Gestaltung durch die Instrumentalisten und Chorsänger, an der Orgel spielte Klara Bäumler, unter der Gesamtleitung von Konrektor Hans Fröhlich war mehr als nur ein Ohrenschmaus, es war einer der Höhepunkte während der Eucharistiefeier. Die Gläubigenschar wusste für dieses schöne Erlebnis mit lang anhaltendem Beifall zu danken. Das Heilige Messopfer feierte der Jubelpriester mit den Zelebranten, Kanonikus Andreas Sparrer, Pater Leo und Pfarrer Wolfgang Gebert, der das Evangelium verkündete.

„Der Geist Gottes hat ihn angetrieben. Er blieb seinem eingeschlagenen Weg treu", hielt Kanonikus August Sparrer in seiner Festpredigt fest. Pfarrer Große habe eine persönliche Liebe Christi erlebt, gerade im Blick auf den, der sich für ihn kreuzigen ließ. Christsein ist die Religion der in Christus Verliebten. Norbert Große hat die Liebe Gottes in sein Herz gelassen und diese Liebe habe in gedrängt, Priester zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen hat er äußerlich und innerlich weite Wege auf sich genommen. Vor seiner Pfarrstelle in Floß war Große sechs Jahre in Kösching als Kaplan. Der Prediger hatte bei seinem Ausblick festgehalten, dass vier Schritte entscheidend seien. Einmal den Glauben missionarisch weiter geben, den Glauben zu verbreitern, den Menschen suchen und auf die Straße gehen und schließlich Repräsentant als Priester sein. Der Festprediger kam auf die Ehelosigkeit der Priester, die mit einer absoluten Hingabe an die Gottesherrschaft zusammen hänge, zu sprechen. Der Flosser Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer gratulierte Kanonikus Sparrer zu einem Pfarrer wie Norbert Große.

Noch vor dem Segen war es für den Jubelpriester ein großes Bedürfnis Vergelt's Gott für alle guten Werke an diesem Tag zu sagen. Mit eingebunden waren Festprediger August Sparrer, die Zelebranten Pater Leo und Stadtpfarrer Gebert, die kirchlichen Verbände und Organisationen mit dem Frauenbund und Männerverein, Das Blumenschmuckteam, Ministranten, Chor und Orchester mit Leiter Hans Fröhlich und alle, die stille Arbeit in irgendeiner Weise leisteten. Freude hatte er über eine starke Abordnung aus Kösching und Freunden aus seiner Geburtsgemeinde Erlenbach/Unterfranken.

Für die Ministranten brachte Oberministrant Manuel Schulz seine Dankbarkeit gegenüber Pfarrer Große durch Übergabe von zwei Bildern der Ministranten zum Ausdruck.

Nach dem Segen und dem „Dank sei dir, Herr" von Georg Friedrich Händel durch Orchester und Chor, dem Schlusslied „Großer Gott wir loben dich" erklang das „La Majeste" von Georg Philipp Telemann.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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