Generalversammlung und Ehrungen beim Katholischen Frauenbund

Seit seiner Gründung vor 56 Jahren steht der Katholische Frauenbund in der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer auf vier Säulen. Es ist die Pflege der Gemeinschaft, das kirchliche und gesellschaftspolitische Engagement, der soziale, karitative Einsatz und schließlich die Förderung und Bildung von Frauen. Dass diese vier Grundsätze auch im letzten Vereinsjahr aktiv und mit Tatkraft umgesetzt wurden, darüber berichtete in sehr überzeugender Manier Vorsitzende Christina Schaller in der Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Pfarrheim St. Josef.

Längst ist es zur Tradition geworden, dass die Mitglieder des Frauenbundes vor der Jahreshauptversammlung mit Pfarrer Norbert Große in der Pfarrkirche Gottesdienst feiern und mit gestalten. Es ist zugleich ein Gedenkgottesdienst für die im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder. Als Präses der Frauengemeinschaft hatte der Geistliche die aktive und mit gestaltende Arbeit im kirchlichen Leben der Pfarrgemeinde herausgestellt. Bereichert wurde die Jubiläumskirche mit der vom Frauenbund gestifteten Statue des Heiligen St. Wolfgang. So wie es im Evangelium heißt: „Ihr seid das Licht der Welt", so sehe der Frauenbund auch sein Wirken, wofür Pfarrer Große Vorsitzenden Christina Schaller, allen Führungskräften und Mitgliedern Dank sagte.

Im Pfarrheim St. Josef hatten sich die Mitglieder eingefunden und für den Versammlungsverlauf mit einem Imbiss gestärkt. In den Kreis der Mitgliedern schlossen sich Pfarrer Norbert Große, Bezirksvorsitzende Gertraud Kuhn, Bürgermeister Günter Stich, Bürgermeister a. D. Fred Lehner und Ehrenmitglieder ein, die Vorsitzende Christina Schaller herzlich willkommen hieß. „Wir haben unseren Auftrag, Licht in die Welt zu tragen, anderen zu bringen und für Andere Licht zu sein", erfüllt, hielt die Vorsitzende eingangs fest.

Den Blick auf das abgelaufene Vereinsjahr richtete Schriftführerin Christine Sailer mit ihrer Rückschau, die auch bildlich dargestellt wurde. Pfarrfasching, Anbetungsstunde, ökumenischer Weltgebetstag, Palmbuschbinden, Kreuzweg- und Ölbergandacht, sowie eine Muttertagsfahrt bereicherten das Vereinsleben ebenso wie die Maiandacht im Seniorenwohnheim „Am Reiserwinkel". Zu einem Kunstwerk wurde der Blumenteppich an Fronleichnam. Beim Pfarrfamilienabend war der Frauenbund mit seinen Auftritten dabei. Noch lange wird das Pontifikalamt mit Bischof Gerhard Ludwig anlässlich der 100-Jahrfeier der Pfarrkirche in Erinnerung bleiben. Bürgerfest, Sommerfest und eine Fahrt zur Landesgartenschau durften ebenso wenig fehlen wie das „Wandern mit der Bibel und Rucksack". Eindrucksvoll und nachwirkend die Gemeindemission. Nicht vergessen werden die Mitglieder im Seniorenheim „Am Reiserwinkel".

Einen ähnlich positiven Bericht erstattete Kassiererin Christine Wirth, die alle Einnahmen und Ausgaben bildlich erläuterte. Der größte Ausgabeposten war die Statue des Heiligen St. Wolfgang mit 9100 Euro. Das Vereinsvermögen habe sich geschmälert, doch der Frauenbund stehe auf gesundem Boden, was auch die beiden Revisorinnen Roswitha Bergmann und Irmgard Bergler bestätigten.

„Wir können das alles nur schaffen, weil die Frauen vom Führungskreis mit ihrem Licht den Frauenbund leuchten lassen", freute sich Christina Schaller bei ihrem Dankeschön. Sie vergaß niemand und drückte ihre Dankbarkeit mit Aufmerksamkeiten und Geschenken, meist waren es Kerzen, aus. Die Leiterinnen der drei Untergruppen, die Theatergruppe zum Pfarrplatzl mit Anni Witzl, der Seniorengymnastik mit Dagmar Beuthner und der Eltern-Kind-Gruppe mit Ines Gailitzdörfer, durften viel Lob erfahren. Ines Gailitzdörfer berichtete über die Eltern-Kind-Gruppe, die derzeit acht Kleinkinder betreut.

Viel Beifall und Dank gab es für die beiden Neuzugänge mit Ines Gailitzdörfer und Iris Dorner. Bezirksvorsitzende Gertraud Kuhn und Christina Schaller überreichten Mitgliederausweis, Vergünstigungskarte und Nadel mit den besten Wünschen. Seinen Respekt für die aktive Arbeit zollte Bürgermeister Günter Stich der Vorsitzenden, den Führungskräften und den Mitgliedern in seinem Grußwort.

Zu einem besonderen Höhepunkt wurde die Ehrung von Herta Brunner und Engeline Witzl, die dem Frauenbund seit über 55 Jahren die Treue halten. Bezirksvorsitzende Gertraud Kuhn, Vorsitzende Christina Schaller und Pfarrer Norbert Große hatten bei ihren Glückwünschen und Überreichung von Präsenten von leuchtenden Vorbildern in der Frauengemeinschaft gesprochen. Leider konnte Engeline Witzl án der Ehrung nicht teilnehmen.

Mit der Aufmunterung, so wie bisher weiter zu machen, dem Segensgebet und dem Segen von Pfarrer Norbert Große rundete sich eine überaus harmonisch verlaufene Versammlung ab.

 

Zu einem zweiten großen Höhepunkt wurde der Ehrenabend am Donnerstag im Pfarrheim St. Josef im Rahmen der Jahreshauptversammlung mit Bezirksvorsitzenden Gertraud Kuhn vom Katholischen Deutschen Frauenbund.

In ihren Glückwünschen verband Kuhn zugleich die Grüße des Bezirksverbandes und wartete mit einem Kompliment gegenüber dem Flosser Ortsverband auf: „Hier bewegt sich etwas und das ist großartig." Die Bezirksvorsitzende befasste sich in ihrem Kurzreferat mit dem Thema „Begegnung, Gespräch mit Gott". Es sei ein Schritt zum Nächsten, der mit Ehrfurcht und Respekt begegnet werden sollte. Gertraud Kuhn wünschte sich, dass die Flosser Gemeinschaft noch stärker in die Medien des Deutschen Frauenbundes und des Bezirksverbandes eingebunden werde. Daran sollte es nicht scheitern, versicherte Christina Schaller.

Die anschließende Jubilarsehrungen übernahmen Pfarrer Norbert Große, Bezirksvorsitzende Gertraud Kuhn und Ortsvorsitzende Christina Schaller. Für 10-jährige Treue wurden ausgezeichnet: Eva Driessen, Ingrid Grünwald, Marion Helgert, Petra Kiehl, Andrea Mittelmaier. Mit der silbernen Ehrennadel für 20-jährige Treue wurden Dagmar Beuthner, Diana Kühner, Gabriele Grünwald, Ingrid Kulisch, Ingrid Lindner, Hannalore Lidner, Hannelore Späth, Monika Stich, Anita Völkl, Christina Völkl, Marion Waldmann, Christina Neubeck und Evi Zscherner ausgezeichnet. 30 Jahre halten Veronika Bauer, Anni Drechsler, Anni Fröhler, Resi Fröhler, Beate Götz, Carmen Kastl, Waltraud Kreiner, Margot Maciejewski, Hermine Meier, Mina Oberhansl, Maria Pflaum, Betty Sailer, Astrid Stich, Berta Stich und Hildegard Würth die Treue.

Die höchste Auszeichnung, die Ehrennadel in Gold erhielten für 40-jährige Mitgliedschaft: Maria Bergler, Anneliese Elling, Anna Hilburger, Katharina Müller, Maria Nasser und Monika Weig.

Mit einem offenen Bekenntnis wartete abschließend Vorsitzende Christina Schaller auf: „Ich freue mich auf viele gemeinsame Stunden im Frauenbundjahr, denn wir wollen unser Licht weit in die Welt tragen und zu anderen bringen. Es soll in die Herzen unserer Mitmenschen Leuchten, die uns begegnen."

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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