Großes Weihnachtskonzert zum Abschluss des Jubiläumsjahrs 2012

„Sie alle haben dazu beigetragen, dass durch ihre musikalische und gesangliche Gestaltung der Gottesdienste, Feste, Feiern und Andachten das Jubiläumsjahr 2012 in die Geschichte unserer großen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer eingehen wird. Was wir heute erleben durften war ein abschließend großartiger Höhepunkt des Festjahres. Haben sie alle ein herzliches Vergelt's Gott für ein erfülltes Jahr und für einen freudigen und unvergessenen Abend."

Pfarrer Norbert Große drückte bei seinem abschließenden Dankeswort das aus, was die vielen hundert Besucher der weihnachtlichen Festmusik am Sonntag empfanden. Das objektive, Musik und Gesang liebende Publikum drang es förmlich, bei den einzelnen Auftritten mit Applaus nicht zu sparen. Für alle Musik- und Gesangsgruppen, Chöre und Soloauftritte war es ein verdienter Lohn. Aufbrausend die Beifallsstürme, als Pfarrer Große die Mitwirkenden und deren Leiter nannte. Das galt für „Die Kirchenmäuse" unter Leitung von Marion Elling, der Chorgemeinschaft „All Generations" mit Leiter Reinhold Seiz, dem Geschwisterduo Brigitte und Claudia, Michael Fröhlich (Querflöte), dem Kirchenchor mit Chorleiter Hans Fröhlich und Harald Bäumler (Orgel). Unverkennbar die Programmgestaltung und Gesamtleitung von Chorleiter Hans Fröhlich, der in seinem freudig gestimmten und herzlich gehaltenen Grußwort an das Weihejahr der Pfarrkirche durch Bischof Dr. Antonius von Henle im Jahre 1912 erinnerte.

Den Auftakt machten „Die Kirchenmäuse" unter einer souverän wirkenden Leiterin Marion Elling. Die Kinder sangen sich in die Herzen der Zuhörer. Ihre Sicherheit, der freudig und sehr konzentrierte Gesangsvortrag faszinierte. Lieder von Rolf Zukowski meisterten die Kinder wie sie in Fernsehauftritten zu sehen und zu hören sind. „Das Lied vom kleinen Dreckstern" von Rolf Kreuzer, Ludger Edelkötter, hatte seinen Höhepunkt bei den Soloeinlagen von Franziska Schaller und Johannes Seiz. Der zweistimmige Chor mit dem Lied „Da wurde mitten in der Nacht ein Kind geboren" von Rolf Zukowski ließ die dankbaren Herzen höher schlagen.

Der gemeinsame Auftritt der „Kirchenmäuse" mit den „All Generations" zählte schon im ersten Teil zu den gesanglichen Höhepunkten und Darbietungen. Harmonie und Abstimmung unter den kleinen und großen Sängern war durch einen vollendeten Vortrag unter Leitung von Marion Elling und Reinhold Seiz gewaltig. Das zeigte sich beim „Let it shine" (arr. von Don Besig) und „Jedes Kind braucht einen Engel" von Klaus Hoffmann. Bei den piano- und forte-Stellen zeigte die große Chorgemeinschaft ihre absolute Stärke, was sich bei den „All Generations" und dem „My Lord, what a morning" (arr. von H. T. Burleigh) wiederholte. Das „Amen" von Jack Schrader ließ nochmals die Stimmgewaltigkeit der Sängerinnen und Sänger des Gospelchores aufleuchten.

Mit dem „Postludium in B" von John Ebenezer West gab es durch Harald Bäumler (Orgel) einen glänzenden Abschluss des ersten Programmsteiles. Der Flosser Chorregent beim Neustädter Kirchenchor zeigte sich einmal mehr als Meister auf seiner „Heimatorgel" und durfte dafür lang anhaltenden Applaus erfahren.

Den zweiten Teil des Konzerts bereicherte der „Flosser Zweigesang" mit den Geschwistern Brigitte Beer (Sopran) und Claudia Seitz (Alt), begleitet von Hans Fröhlich (Piano). Ihre zarten und klaren Stimmen bei den vier Liedvorträgen, durchdrangen die Herzen der Zuhörer, die in eine ruhige Weihnachtszeit versetzt wurden. Mit dem „Neue Zeiten, alte Weihnacht" von Lorenz Maierhofer vermittelten sie zugleich weihnachtliche Botschaft, die still machte. Es hätte dem Konzert etwas gefehlt, wäre der Zweigesang nicht zu hören gewesen.

Das kann auch beim Auftritt von Michael Fröhlich (Querflöte), begleitet von Hans Fröhlich (Piano), gesagt werden. Das harmonisch und gut aufeinander abgestimmte Vater-Sohn-Verhältnis drückte sich bei der „Pastorale" von Arcangelo Corelli besonders aus. Mit diesem Auftritt erhielt die abendliche Festmusik eine besondere Note, zumal die „Variationen über ein Thema von Corelli" von Fritz Kreisler zur inneren Einkehr bei allen Besuchern beitrugen.

Für den Katholischen Kirchenchor unter Leitung von Hans Fröhlich war dieser Konzertabend ein sogenanntes Heimspiel. Die Chorgemeinschaft zeigte sich einmal mehr von ihrer besten Seite, war in allen Stimmen gut besetzt und brillierte mit Vortrag und Stimmgewaltigkeit. Das sichere Auftreten des Chores, diesmal nicht auf der Empore, sondern hautnah vor dem Publikum, war bei der guten Akustik des Gotteshauses eine der absoluten Stärken, die man als Kirchenbesucher kennt und auch dankbar zu schätzen weiß. Die Kirchenmusik wäre ärmer, gäbe es eine von Hans Fröhlich hervorragend geleitete Chorgemeinschaft nicht. Die Weihnachtskantate op. 14 von Valentin Rathgeber mit den Sätzen „Freue dich, Tochter Zion", „Heute ist uns der Heiland geboren" und „Herbei nun ihr Völker" waren ein krönender Abschluss, ein Singen und Jubeln weihnachtlicher Festmusik, die mit dem gemeinsam gesungenen „O du fröhliche" vollendete Freude und Dankbarkeit fand.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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