Jagdhornbläser gestalten die Vorabendmesse

Das Jubiläumsjahr der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer wird in seiner Veranstaltungsreihe immer umfangreicher und überraschender. Was man sich bei all den intensiven Vorbereitungen nicht vorstellen konnte, ist die Vielzahl der Aufführungen im musikalischen, gesanglichen und spielerischen Bereich. Umso dankbarer ist die Jubiläumspfarrei, dass sich einzelne kulturelle Vereine, Gruppen und Chöre geradezu anbieten, in der Jubiläumskirche auftreten zu dürfen. Pfarrer Norbert Große weiß dieses Engagement besonders hoch einzuschätzen und ist mit Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat dafür überaus dankbar.

So hat die Vorabendmesse am Samstag eine musikalische Aufführung erlebt, die von den vielen Gläubigen überaus dankbar anerkannt wurde. Mit Stücken aus der Hubertusmesse in Es von Reinhold Stief wartete das Jagdhornbläsercorps aus Windischeschenbach unter Leiterin Sabine Prölß auf. Zwei Bläserinnen und neun Bläser spielten sich mit ihren Jagdhörnern in die Herzen der Kirchenbesucher, unter denen sich viele Waidmänner aus nah und fern befanden.

Schon das erste Musikstück beim Einzug ließ aufhorchen. Es waren andere als sonst gewöhnlich in einem Gottesdienst zu hörenden Klänge. Die Akustik der Kirche vermittelte durchdringende Musik. Töne, die aus allen Jagdhörnern sauber gespielt wurden.

Nach dem Kyrie stimmten die Gläubigen in den Lob und Dank „Großer Gott, wir loben dich" mit ein.

Bei der Lesung und dem Evangelium war ein Choral zu hören. Zur Gabenbereitung wurde das „Gebet der Jäger 1" vorgetragen. Leiterin Sabine Prölß hatte die Bläsergemeinschaft fest in der Hand und spielte selbst mit auf dem Jagdhorn. In seiner Predigt hatte Pfarrer Große herausgestellt, dass der Glaube durch christliches Handeln und durch die Nächstenliebe lebendig werde. Das Jesusbild müsse vertieft und erweitert werden.

Zum Sanctus sangen die Kirchenbesucher die dritte Strophe aus „Großer Gott" mit. Das „Gebet der Jäger 2" war beim Agnus Dei zu hören. Während der Kommunionsausteilung brillierte das im 50. Jubiläumsjahr stehende Jagdhornbläsercorps mit dem „Morgengruß".

Noch vor dem Abschluss sagte Pfarrer Norbert Große allen Bläserinnen und Bläsern, sowie Leiterin Sabine Prölß ein herzliches Vergelt's Gott für eine selten schöne Aufführung in der Jubiläumskirche. Das Jagdhornbläsercorps aus Windischeschenbach verabschiedete sich beim Auszug mit dem kräftig eingestimmten Hubertusmarsch.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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