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Vorausschau: Passionsspiel "Das Leben des Johannes des Täufers"

Passionsspiel St. Johannes der TäuferWas sich in den vergangenen Tagen und Wochen als besondere Neuigkeit im Markt herumsprach, wird Wirklichkeit: In der 100-jährigen Jubiläumskirche St. Johannes der Täufer, dem Schutzpatron der Kirche, wird das Passionsspiel von Martin Bernhard vom Theaterverlag Rieder, Wemding „Das Leben des Johannes des Täufers" aufgeführt.

 

Idee und Initiative für diesen einmaligen Auftritt in der Pfarrkirche stammen von Anni Witzl, Leiterin und Regisseurin der Theaterspielgruppe „Zum Pfarrplatzl".

Für sie wird es eine besondere Herausforderung sein, doch mit all den über 60 freiwilligen Helferinnen und Helfern aus allen Bevölkerungsschichten und Kreisen ist sie überaus zuversichtlich: „Wir werden es schaffen".

Am Sonntag, 21. Oktober, um 19 Uhr ist es soweit. Der Altarraum der Jubiläumskirche St. Johannes der Täufer wird in eine große Schaubühne umgewandelt, wenn über 40 Laienspieler auftreten.

Das alles ginge nicht, wäre es nicht möglich gewesen, viele Hilfskräfte als eine geschworene Einheit zu bündeln. Unverzichtbar das Verständnis und die aktive Mithilfe von Ehemann Werner, der mit Rat und Tat seiner Frau Anni zur Seite steht. Mit Irmgard Bergler, Renate Bock, Margit Landgraf, Harald Meierhöfer, Marlene Noetzel, Martha Plödt, Erika Steidl, Berta Stich, Erika Wiedeck, Martha Winter, den Firmen Josef Hoch, Floß und Ziegler, Liebenstein, sowie der Raiffeisenbank Floß gab es bereits im Vorfeld eine aktive Unterstützung.

Gewänder mussten entworfen und geschneidert, das Bühnenbild gestaltet und zusammen gebaut werden. Kein Tag vergeht, wo nicht Anni Witzl für ihr Passionsspiel auf Achse ist. Was beruhigend und motivierend für sie ist: Darsteller und Mitwirkende, ob erstmals auf der Bühne als Laienspieler auftretend oder ob sie schon öfter ihre Schauspielkunst an den Tag legten, sind mit voller Begeisterung dabei. Insgesamt sind es 34 Frauen und Männer, dazu sechs Kinder, die sich dem Laienspiel verschrieben haben. Als Soufleusen werden Hannelore Witzl und Silvia Schnappauf tätig sein. Die musikalische Leitung liegt in Händen von Marion Elling. Die Liedtexte stammen von Martin Bernhard und Brigitte Spengel, Komposition Werner und Josef Müller. Als Solisten werden Amelie Frischholz, Martha Plödt, Franz Seiz, Oliver Konz, Cornelia Kitta, Christine Sailer, Jörg Opitz und Johannes Seiz auftreten. Die Technik hat Josef Plödt übernommen, während Hobbykünstler Lothar Wirth das Bühnenbild gestaltet. Den großen Part hat Anni Witzl übernommen. Sie ist für die Spielleitung verantwortlich.

Aus dem Inhalt des Passionsspiels lässt sich sagen: Ein Mensch sucht den Sinn des Lebens. Er hat es nicht immer leicht im Leben. Er ist auch kein einfacher Mensch. Nein! Eher eine mit Ecken und Kanten. Lange Zeit lebt er alleine in der Wüste. Nur er und die Natur. Er ernährt sich von Heuschrecken und wildem Honig. Eines Tages hat er einen Traum. Oder war es mehr? Er macht sich auf den Weg und weiß plötzlich, was er zu tun hat.

Die Hauptrollen sind hervorragend besetzt. Manuel Schulz steigt in die Rolle des Johannes der Täufer ein, Elisabeth, seine Mutter, spielt Silvia Drechsler, während Christoph Brunner die Rolle des Jesus übernimmt. Maria, Mutter Jesu, wird durch Martha Plödt verkörpert.

Der Eintritt ist frei, doch Spenden sind erbeten. Ein Erlös aus dem Passionsspiel wird als Beitrag für die Renovierung der Westfassade der Pfarrkirche verwendet. Die Pfarrkirche wird am Aufführungstag um 18.30 Uhr zum Einlass geöffnet. Die Plätze sollten spätestens 15 Minuten vor Aufführungsbeginn eingenommen werden.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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