Segnung der St. Wolfgangsstatue

Der Katholische Frauenbund hat sich mit der Stiftung der Statue des Diözesanpatrons der Diözese Regensburg, des heiligen Wolfgang, in der Pfarrkirche St. Johannes des Täufers verewigt. Die neue Statue wird künftig den Altarraum der 100-jährigen Pfarrkirche St. Johannes des Täufers schmücken.

Im Pontifikalamt am Sonntag aus Anlass des 100. Weihetages der Pfarrkirche am Festtag der Geburt des heiligen Johannes des Täufers, Schutzpatron der Jubiläumskirche, segnete Diözesanbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller die Statue. Er bezeichnete den heiligen Wolfgang als großes Vorbild für andere.

Wolfgang wurde um das Jahr 924 in Pfullingen/Schwaben geboren, kam nach zehn Jahren in die Klosterschule der Benediktiner auf der Bodenseeinsel Reichenau und vollendete seine Ausbildung an der Würzburger Domschule. 972 wurde Wolfgang zum Bischof von Regensburg ernannt und erhielt 973 die Bischofsweihe. Über zwei Jahrzehnte (972 – 994) leitete Bischof Wolfgang das Bistum im Geist religiöser Erneuerung. Bischof Wolfgang starb am 31. Oktober 994. Sein Leichnam wurde im Seitenschiff der Emmeramskirche in Regensburg bestattet. Zur Heiligsprechung am 7. Oktober 1052 durch Papst Leo IX. wurden seine Gebeine in die neuerbaute Wolfgangskrypta übertragen. Seit l877 ruhen sie dort in einem goldenen Schrein. Die Verehrung des Heiligen wuchs besonders im Jahrhundert der Heiligsprechung und in der Barockzeit.

Diese Verehrung erneuerte auch der Katholische Frauenbund mit der Stiftung der von dem Ebnather Künstler Gerhard Schinner geschaffenen Statue. Sie reiht sich nunmehr in der vom Katholischen Männerverein gestifteten Statue des Männerapostels Pater Rupert Mayer und der Statue der heiligen Hildegard von Bingen, die von Mathilde Gollwitzer gestiftet wurde, ein.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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