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Auf den Spuren von Franz von Assisi

Flosser Pilgergruppe bereist mit Pater Leo Beck die Wirkungsstätten des Heiligen Franziskus

Assisi-FahrtEine heilige Messe direkt am Steinsarg des heiligen Franziskus in der Basilika San Franceso in Assisi war der Ausgangspunkt. 41 Pilger begaben sich sechs Tage lang auf die Spuren des Gründers des Franziskanerordens. Geführt vom Flosser Pater Leo Beck, der selbst dem Orden der Franziskaner Minoriten angehört. Bruder Thomas erklärte der Pilgergruppe die Basilika. Ebenso besuchten die Wallfahrer Portiuncula und Rivotorto, Santa Chiara und San Damiano. 1206 bis 1208 stellte Franziskus nacheinander San Damiano und das Kirchlein von Portiuncula wieder her. Lob und Dank standen im Mittelpunkt seines Gebets.

Neben dem Leben und Wirken des Franz von Assisi gab es auch einen Abstecher nach Cascia, dem Wallfahrtsort der heiligen Rita. Die Heilige teilte eine innige Verbundenheit mit dem leidenden Herrn. Dies reichte bis zur Stigmatisierung der Wundmale Jesu Christi auf ihrer Stirn. Davon konnten sich die Pilger an der aufgebahrten Leiche in der Basilika Santa Rita ein Bild machen.

Beeindruckend sei es gewesen das Zusammenwirken von Franziskus, der Natur und seiner Beziehung zu Gott zu erleben, waren sich die Pilger einig. Ein langer Weg von Assisi aus führte die Pilgergruppe auch nach Greccio und Fonte Columbo. In Greccio feierte der heilige Franz von Assisi 1223 Weihnachten im Freien und in Fonte Columbo zog er sich zurück um seine Regeln zu schreiben. Die zweite von ihm aufgestellte Regel ist auch heute noch Basis aller franziskanischen Gemeinschaften, berichtete Pater Leo. Besonders nachfühlen ließ sich die Verbundenheit von Franziskus zur Natur in La Verna. Dort zog er sich 40 Tage lang zurück um in Ruhe und Abgeschiedenheit mit Gott Zwiesprache zu halten. Während dieses Rückzugs erhielt er auch seine charakteristischen Wundmale.

Besonders wichtig war für die Wallfahrer auch das Gruppengefühl, dass sich unter den Teilnehmern schnell entwickelte, auch dank der guten Organisation von Rita Rosner. Gemeinsame Abende waren an der Tagesordnung und mündeten am letzten Abend in einer kleinen Abschiedsfeier. Unvergessen wird für alle auch ihr Standkonzert am Marktplatz in Assisi bleiben. Unter Ermutigung von Pater Leo sang die Flosser Gruppe eine Stunde lang geistliche Lieder am Brunnen. Mit den einfühlsamen Erklärungen von Pater Leo erlebten sie hautnah das Wirken des heiligen Franziskus und das beruhigende Gefühl der Schöpfung.

Text und Bild von Sebastian Kitta

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