Errichtung der Kreuzwegstationen am Nikolausberg

Zu einem der vielen Höhepunkte im Jubiläumsjahr der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes wird es kommen, wenn am Palmsonntag, 1. April um 16 Uhr auf dem Nikolausberg die Segnungsfeier der neuen 14 Kreuzwegstationen stattfindet.

Was sich in diesen Tagen auf dem Nikolausberg vollzog, wird in der reichen Kirchengeschichte einen besonderen Platz einnehmen. Der Flosser Steinmetzmeisterbetrieb Erich Stich GmbH stellte die ersten Granitstelen, rund um die St. Nikolauskirche auf. Neben Steinmetzmeister Franz Schmidt und Mitarbeiter Martin Käs war dritter Vorsitzender Helmut Weig vom Katholischen Männerverein von Anfang an mit dabei. Bekanntlich geht die Errichtung der Kreuzwegstationen auf die Initiative des Männervereins zurück.

 

Die Granitstelen wurden mit Hebekran auf die von Mitgliedern des Männervereins bereits im Vorjahr errichteten Fundamente gesetzt. Fachmännische und handwerklich perfekte Arbeit und Genauigkeit waren gefordert, zumal eine Granitstele über 740 Kilogramm wiegt.

Sichtliche Freude war Helmut Weig, den Mitinitiator der Kreuzwegstationen, ins Gesicht geschrieben. Er ließ es sich nicht nehmen, auch bei dieser Aktion, ebenso wie schon bei der Auswahl der Standorte und der Errichtung der Fundamente mit dabei zu sein.

Seit dem Jahre 1993 betet der Katholische Männerverein jeweils am Palmsonntag den Kreuzweg auf dem Weg um die auf Serpentinstein aufgebaute St. Nikolauskirche, dem Kleinod der Pfarrgemeinde St. Johannes. Nur durch die Mithilfe der Mitglieder des Männervereins, der Sponsoren und Spender war es möglich, den lang gehegten Wunsch der Errichtung eines Kreuzweges, eine Darstellung des Leidensweges unseres Erlösern, Jesus Christus, Wirklichkeit werden zu lassen.

Pfarrer Norbert Große, Vorsitzender des Männervereins und seine beiden Stellvertreter, Peter Pierepioka und Helmut Weig drücken in ihrer Einladung zur Einweihung der Kreuzwegstationen am 1. April die Hoffnung aus, dass allen, die den Leidensweg Jesu Christi nachgehen und im Gebet betrachten, Gottes Segen zuteil werde möge. "Verbinden wir unsere menschlichen Sorgen und Nöte mit dem Leiden Christi im Vertrauen auf seine Nähe und helfende Gnade". Der Blick auf den leidenden Christus und der Leitspruch des neuen Kreuzweges am Nikolausberg "So schwer das Kreuz, nicht nur verzagen. Ein Kreuz musst du in Liebe tragen" möge Trost und Ermutigung in schweren Stunden schenken.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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