Weltgebetstag

Es war wieder ein machtvolles Bekenntnis christlichen Glaubens, was die Gläubigen am Freitag in der evangelischen St. Johannes Baptista-Kirche im Rahmen des Weltgebetstages erlebten. Schon die Begrüßung durch Pfarrerin Lisa Weniger an alle „Schwestern und Brüder" bekräftigte gewollte Gemeinsamkeit.

Wie schon in den Vorjahren, hatten sich die Frauengemeinschaften der beiden Konfessionen zusammengefunden, um gemeinsam den Weltgebetstag zu begehen. Sie erhielten musikalische und gesangliche Unterstützung durch Kantor Andreas Kunz (Keyboard) und Richard Bergmann (Flöte), sowie durch die „Baptista-Brass-Band" und der Gesangsgruppe „Arche Musica". Unter den Gläubigen war auch Pfarrer Norbert Große von der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes.

Schon der Einzug der Frauen mit ihren bunten Gewändern und Pfarrerin Lisa Weniger – mit brennender Kerze – in das Gotteshaus, vermittelte ein Bild des Miteinanders.

Der Weltgebetstag, zu dem Frauen aller Konfessionen einluden, stand unter dem Motto „Steht auf für Gerechtigkeit". Die Frauen, allen voran die beiden Vorsitzenden Christina Schaller und Elisabeth Market, überbrachten Grüße des Friedens an alle Schwestern und Brüder in der ganzen Welt. Das „Selamat Datang", Friede und Willkommen, sprachen alle Gläubigen. Die Mitglieder der beiden Frauengemeinschaften teilten sich bei den Gebetsvorträgen in einzelne Stimmen auf, wobei Pfarrerin Lisa Weniger den Lektorvortrag übernahm. Der Liedruf „Selig sind, die hungern nach Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden" hatte einen rhythmischen Charakter, der sich in den weiteren Liedern fortsetzte. Großartig das von vier Frauen dargestellte, lebendige Titelbild in leuchtend roter, grüner und gelber Farbe, das Ruhe und gleichzeitig Bewegung ausstrahlte. In den gemeinsamen Gebeten der Frauen mit der Einbindung der Gläubigen strahlte spürbare Solidarität aus. Das gemeinsam gesungene Lied „Der Tag ist um, die Nacht kehr wieder" rundete einen ökumenischen Gemeinschaftsgottesdienst mit nachhaltigen Eindrücken ab.

Im Gemeindehaus gab es anschließend Interessantes von Carmen Riebl über Malaysia zu hören. Sie lebte von 2009 bis 2010 in Malaysia. Ihre Eindrücke und Erfahrungen über dieses wunderschöne und zugleich multikulturelle und multireligiöse Land vermittelte sie in Bild und Wort und faszinierte die dankbaren Zuhörer und Besucher. Auch Waren des Eine-Welt-Laden wurden angeboten.

Mit der Kollekte werden Frauenprojekte auf der ganzen Welt gefördert.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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