Generalversammlung des Kath. Frauenbundes

„Einfach da sein, anderen eine Freude machen und die Gemeinschaft mittragen." Dieses Wort von der Vorsitzenden Christina Schaller setzten die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes in der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes am vergangenen Donnerstag im Pfarrheim um. Darüber hatten Geistlicher Beirat, Pfarrer Norbert Große und Bezirksvorsitzende Gertraud Kuhn vom Diözesanverband Regensburg als willkommene Ehrengäste besondere Freude.

Noch vor Beginn der Versammlung wurde in einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes mit Pfarrer Norbert Große den verstorbenen Mitgliedern gedacht.

Sichtlich erfreut war Vorsitzende Christina Schaller über die anhaltende Unterstützung des Führungsteams und vieler fleißiger Hände, die Garant sind für eine funktionierende, christliche Gemeinschaft.

Schriftführerin Christine Sailer war es vorbehalten, die Aktivitäten des Frauenbundes im abgelaufenen Frauenbundjahr wach zu rufen. Dem Friedensgebet in der Seitenkapelle folgte die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, das erste Highlight, der ökumenische Weiberfasching und der Weltgebetstag in der evangelischen Pfarrkirche, der unter dem Motto „Wie viele Brote habt ihr" stand. Zehn Frauen haben an sieben Abenden in der Fastenzeit Exerzitien „Wachse und Werde" besucht. Fleißige Hände banden über 350 Palmbuschen, während Wilma Witzl und Beate Götz den Muttertagsausflug nach Hildweinsreuth organisierten. Wahre Kunstwerke stellten zehn Mitglieder für den Blumenteppich an Fronleichnam her. Nach Störnstein ging es mit 30 Frauen zur Schnapsbrennerei. Der Oktoberrosenkranz ist eine feste Einrichtung. Freude machte das Theaterspiel „Klosterfrau Narzissengeist" mit Leiterin Anni Witzl und den besinnlichen Abend im Advent möchte man nicht missen.

Die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben erläuterte Kassenverwalterin Christine Wirth. Für die vom Frauenbund angeschaffte Statue des Heiligen Wolfgang, sie soll am Jubiläumstag durch Bischof Gerhard Ludwig geweiht werden, wurden bisher über 1617 Euro gespendet. Bei den Ausgaben fielen 700 Euro für die Renovierung des Kreuzes am Ölberg an.

Zweimal in der Woche engagiert sich Dagmar Beuthner, wenn jeweils dienstags zur Gymanstik der jüngeren Frauen und mittwochs zur Seniorengymnastik eingeladen wird. Freude drückte die Vorsitzende aus, dass die vom Frauenbund geförderte „Eltern-Kind-Gruppe" nach Anja Lehner (Mutterschaft) mit Ines Gallitzdörfer eine neue Leiterin finden konnte. Anni Drechsler, Berta Stich und Christa Neubeck vertreten den Frauenbund durch die Fahnenabordnung, während Brigitte Jankowsky sich als Schaukastengestalterin betätigt und Hilde Dlugaiczyk die Gebetsstunden organisiert und im Mesnerdienst tätig ist.

Zusammengefasst hatte Vorsitzende Christina Schaller die Jahresberichte mit dem Wort „Wir sind einfach da".

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen Ehrungen aus Auszeichnungen für langjährige und verdiente Mitglieder. Bezirksvorsitzende Gertraud Kuhn fiel dabei eine besondere Aufgabe zu. Sie überbrachte die Grüße des Diözesanverbandes Regensburg und gratulierte dem Flosser Frauenbund als aktive und lebendige Gemeinschaft. Gertraud Kuhn zitierte ein Wort von Papst Benedikt XVI., der den Frauen für die Weitergabe des Glaubens dankte. Durch ihr Gebet und ihr christliches Zeugnis und Engagement leisten sie einen „unersetzlichen Beitrag zum Leben der Kirche". Den Frauenbund bezeichnete sie als modern und fortschrittlich. Als Kurier des Diözesanverbandes erfüllte Gertraud Kuhn die dankbar Aufgabe, Anneliese Einweg, Rosemarie Frischholz, Elfriede Neubeck und Erika Reber mit der goldenen Ehrennadel für über 40-jährige Treue auszuzeichnen.

Vorsitzende Christina Schaller und Pfarrer Norbert Große waren die Gratulanten für die Mitglieder, die seit 10, 20, 30, 40, 50 und sogar 55 Jahren dem Frauenbund die Treue halten. Ehrennadel und Präsente waren das Dankeschön für die Mitgliedschaft.

  • 10 Jahre: Nina Feiler, Monika Frischholz, Johanna Lindner und Susanne Schaller-Horn
  • 20 Jahre: Margareta Nachbauer
  • 30 Jahre: Margarete Barth, Irmgard Bergler, Betty Gradl, Ilse Lindner, Edith Lowak, Margarete Neuber, Pauline Plödt, Elisabeth Riedl und Margit Witzl
  • 50 Jahre: Else Schön und Traudl Stangl.
  • Von Anfang an dabei und als Gründungsmitglieder geehrt und ausgezeichnet wurden: Berta Weig, Fanny Weig, Maria Bodensteiner, Babette Lindner, Gertraud Traub, Anna Witt und Ehrenmitglied Sofie Dollhopf.

Die Vorsitzende erfüllte mit ihren Aufmerksamkeiten und Präsenten eine dankbare Aufgabe gegenüber den Mitgliedern, die für das gute Miteinander dankbare Arbeit leisten. Ihr Aufruf „Einfach da sein" sollte gerade für das Jubiläumsjahr Aufmunterung geben. Das von ihr vorgetragene und nachdenklich stimmende Grundkonzept war eine Hilfe, mit Zuversicht und gestärkt die kommende Zeit mit Gottes Hilfe anzugehen.

Geistlichen Beirat, Pfarrer Norbert Große, war es ein Bedürfnis, dem Frauenbund mit Vorsitzenden Christina Schaller – sie erhielt für ihre Arbeit einen Blumenstrauß –

Dank zu sagen. Den Frauenbund bezeichnete der Pfarrer als eine „tragende Säule in der Pfarrgemeinde", dessen Mitgestaltung und Unterstützung im kirchlichen Leben unentbehrlich sei. Auch die frühere Vorsitzende Hilde Dlugaiczyk hatte mit einem Blumenstrauß ihrer Nachfolgerin Dank gesagt.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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