Hl. Dreikönig - Epiphanie

Schöner, Freudiger und klangvoller hätte die Einstimmung auf das 100-jährige Jubiläumsjahr der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer nicht sein können. Was Kirchenchor, Solisten und Orchester am Festtag „Erscheinung des Herrn" boten, stand auf hohem Niveau. Eine Harmonie, die sich während der einzelnen Aufführungen geradezu steigerte.

Gelohnt hatten sich die Vorbreitungen für diesen schon zur Tradition gewordenen musikalischen Höhepunkt. Es ist das uneingeschränkte Verdienst von Chorleiter Hans Fröhlich, in dessen Händen die Gesamtleitung lag. Er fand durch Organisten Christoph Fischer, Sohn Michael (Querflöte), Brigitte Beer (Sopran-Solo) und Orchesterleiter Willibald Wirth eine kräftige Unterstützung.

Das Werk von Joseph Haydn, die „Missa brevis in B" fand durch Chor, Orchester - Mitwirkende waren: Willibald Wirth und Reinhold Maß (Violine I), Karl Brenner und Hermann Riedl (Violine II), Heinz Hetz (Viola), Viktoria Streng (Cello), Christoph Fischer (Orgel) und Solistin Brigitte Beer (Sopran) - eine Vollendung in Vortrag von Gesang und Musik. Souverän das Dirigat von Chorleiter Hans Fröhlich. Im Benedictus glänzte Brigitte Beer (Sopran) mit klarer, reiner und sicherer Stimme bei ihrem Solovortrag. Chor und Orchester gaben vom ersten bis zum letzten Ton Glanzlichter ihres Könnens. Das zeigte sich auch bei dem Antwortgesang von Saint-Saens: Tollite hostias. Die Chorsätze bei der Gabenbereitung „Transeamus usque Bethlehem" mit Michael Fröhlich (Querflöte), das „As The Deer" von Martin Nystrom und beim Dank „Adeste fideles" nach dem Satz von Chorsänger Michael Fröhlich für Chor und Orchester bereicherten den musikalischen Hörgenuss.

Der Lohn für dieses schöne Erlebnis am Festtag Dreikönig blieb nicht aus. Dank und Kompliment drückten Pfarrer Norbert Große und die Gottesdienstbesucher durch spontanen und kräftigen Beifall aus. Solchen musikalischen Hörgenuss möchte man öfter in der Jubiläumskirche hören.

Zu Beginn des Festgottesdienstes hob Pfarrer Norbert Große heraus, dass die Botschaft von Weihnachten weiter gegeben werde: Gott wende sich allen Menschen auf der Welt zu, damit sie alle Gottes Heil erfahren. Er segnete das Weihwasser, das Element des Lebens und des heiligen Geistes, sowie das Salz. Die Fürbitten trug Lektor Karl Reber vor. In seiner Festpredigt hatte Pfarrer Große davon gesprochen, dass unserer Gesellschaft eine klare Richtung und das Ziel fehlen. Er fragte sich, wo das noch hinführen solle. Die heiligen drei Könige suchten vor über 2000 Jahren nach Licht und Wahrheit. Heute sei das Streben nach Macht und politischem Einfluss unverkennbar. Auf diese Haltungen stoße auch heute noch Christus. Der Prediger bat, das Licht zu entdecken, das von Gott komme. Die Eucharistiefeier fand mit dem „O du fröhliche" der Gläubigen mit Überchor des Kirchenchores und Orchesterbegleitung ihren. Noch einmal verwöhnte das Orchester und Leitung von Hans Fröhlich mit den „Variationen" von Kreisler/Corelli/Tartini die dankbaren Kirchenbesucher.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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