Allerheiligen und Totengedenken

Die Christen der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes feierten das Fest Allerheiligen. Der Pfarrgottesdienst wurde durch die Mitwirkung des Kirchenchores unter Leitung von Hans Fröhlich, an der Orgel spielte Christoph Fischer, gesanglich und musikalisch gestaltet. Aufgeführt wurde die „Missa a tre voci" von Michael Haydn. Bei der Gabenbereitung sang der Chor „Wohl denen, die da wandeln" von Heinrich Schütz und nach dem Dank erklang „Selig seid ihr" von Janssens. Die Gläubigen sangen zum Abschluss „Großer Gott wir loben dich".

In seiner Predigt hatte Pfarrer Norbert Große die Lebensstationen der Heiligen Elisabeth von Thüringen, sie ist am 19. November 1207 in Ungarn geboren und starb mit 24 Jahren, geschildert. Heute noch strahle die Heilige Faszination aus. Als 14-Jährige wurde sie vermählt und schenkte drei Kindern das Leben. Ihre Hilfe und Unterstützung galt stets den Armen, Kranken und Notleidenden. Nachdem sie Wartburg verlassen musste, baute sie ein Krankenhaus für Sterbende auf. Ihr Ziel war die Beziehung zu Christus. Sie sah in jedem Kranken Christus. Allerheiligen bezeichnete Pfarrer Große als Erntedank.

Totengedenken und Friedhofsgang zu Allerseelen fanden am Nachmittag statt. Nach dem Choral des evangelischen Posaunenchores unter Leitung von Wolfgang Lang „Die Himmel rühmen" sangen die Gläubigen „Wir sind nur Gast auf Erden". Pfarrer Große sprach von Trauer und Schmerz für alle Verstorbenen, doch auch von Dankbarkeit, dass sie uns Gott geschenkt hat. Der Kirchenchor sang „Jesus lebt, mit ihm auch ich". In seiner Predigt warf Pfarrer Norbert große die Frage auf: „Was kommt nach dem Tod?" Die Seele begegne Gott, den himmlischen Vater. Deshalb müsse man als Glaubende, nicht als Schauende durchs Leben gehen. Im Fegefeuer warte man auf Gottes Herrlichkeit. Deshalb dürfe das Gebet für die Verstorbenen nicht vergessen werden.

Jedem Verstorbenen von Allerheiligen 2010 bis heute, es waren 14 Männer und neun Frauen, wurde eine Kerze im Altarraum angezündet. Der Kirchenchor sang „Christus ist auferstanden", während das Totengedenken mit dem Lied der Gläubigen „Segne du Maria" endete.

Ein Langer Trauerzug bewegte sich zum Gottesacker, wo nach den Chorälen des Posaunenchores, den Liedern des Kirchenchores und der gebeteten Litanei Pfarrer Norbert Große die Gräber segnete.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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