Firmung

Die katholischen Kirchengemeinden Floß und Flossenbürg standen am Sonntag ganz im Zeichen der Firmung. 37 junge Christen aus der Pfarrgemeinde St. Johannes Floß und 24 Kinder und Jugendliche aus der Nachbarkirchengemeinde Flossenbürg schlossen beim Festgottesdienst einen „Vertrag mit Gott" ab. Das Sakrament der Firmung spendete Domkapitular, Prälat Anton Wilhelm, der erstmals die Flosser Pfarrgemeinde besuchte.

Eine große Gläubigenschar versammelte sich im Gotteshaus. Pfarrer Norbert Große bezeichnete den Tag der Firmung als ein „großes Fest des Glaubens, bei dem Gott die Gaben des heiligen Geistes schenke".

Unter feierlichem Glockengeläute, voran mit Kreuz und Ministranten zogen die Ortspfarrer Norbert Große aus Floß und Georg Gierl aus Flossenbürg sowie Prälat Anton Wilhelm in das Gotteshaus ein.

Die musikalische und gesangliche Gestaltung übernahm der Schülerchor unter Leitung von Herbert Kraus. Er hatte im Altarraum Platz genommen. Am Klavier spielte Konrektor Hans Fröhlich. Während der Firmung waren Hans Fröhlich (Klavier) und Sohn Michael (Querflöte) mit klassischer Musik zu hören.

Mit dem Eingangslied „Atme in uns, brenne in uns, wirke in uns Heiliger Geist" eröffnete der Schülerchor den Festgottesdienst. Prälat Anton Wilhelm überbrachte die Grüße von Bischof Gerhard Ludwig, in dessen Auftrag er das Sakrament der Firmung spenden dürfe. Firmung heißt Stärkung. Gottes Geist stärkt uns für den weiteren Lebensweg. Nach der Lesung durch Lektorin Christina Schaller und dem Evangelium hielt Prälat Wilhelm in seiner Festpredigt fest, dass SMS „Kurzbotschaft" bedeute. Diese Kurzbotschaft spricht der Priester zum Firmling mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gaben Gottes des heiligen Geistes". Diese Botschaft müsse ankommen. Mit den Firmlingen hielt der Prediger einen freundschaftlichen Dialog, wobei es um die sieben Gaben Gottes, Weisheit, Einsicht, Rat, Erkenntnis, Stärke, Frömmigkeit und Gottesfurcht ging. Die wesentlichen Dinge im Leben werden geschenkt. Das gelte auch für Liebe und Vertrauen, Freundschaft und Zufriedenheit. Der Wert dieser Geschenke müsse aber erkannt werden. Die Firmlinge rief der Domkapitular auf „Mitarbeiter am Aufbau der Kirche" zu sein. Wer glaubt ist nicht allein, rief er den Firmlingen zu. Die Eltern bat der Prediger, ihre Kinder nicht alleine zu lassen. Nach dem Glaubensbekenntnis spendete Domkapitular Anton Wilhelm den Firmlingen durch das Kreuzzeichen auf die Stirn und die Handauflegung das Sakrament der Firmung.

Der Schülerchor erfreute mit „O komm herab, du Heiliger Geist" während die Gläubigen in das Schlusslied „Großer Gott wir loben dich" einstimmten.

In der Dankandacht am Nachmittag wurden Kreuze und Rosenkränze gesegnet. Die Firmlinge erhielten Präsente als Erinnerung von ihren Pfarreien.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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