Generalversammlung, Neuwahlen und Ehrungen des Frauenbundes

Gefestigt und gestärkt geht der Frauenbund der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes die kommenden Herausforderungen an. Und das sind vor allem im Jubiläumsjahr 2012, wenn der 100. Geburtstag der Pfarrkirche gefeiert wird, nicht wenige.

Der Frauenbund nimmt sich bei der Erfüllung der gestellten Aufgaben und Ziele die Gründerin Ellen Ammann zum Vorbild in ihrer gläubigen und spirituellen Haltung, im ehrenamtlichen Engagement, in der politischen Sensibilität und Entschlossenheit und nicht zuletzt zum Vorbild in ihrem Einsatz für das Wohl der Frauen und der Familien, bekräftigte Vorsitzende Christina Schaller in der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung am Donnerstag in der „Bocklraststation".

Mit geistlichem Beirat, Pfarrer Norbert Große, wurde in der Pfarrkirche vor Beginn der Versammlung Eucharistie gefeiert. Zur musikalischen Gestaltung bei den rhythmischen Liedern der Gläubigen trug Pfarrer Große mit seiner Gitarre bei. Leben und Wirken der Gründerin der Frauengemeinschaften, Ellen Ammann, standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der mit dem „Segne du Maria" endete.

„Unsere Frauenbundarbeit ist nicht auf Sand gebaut, vielmehr stehe sie auf einen wertvollen Stein, den Ellen Ammann legte", umriss Christina Schaller in ihrer Einführung den Wirkungskreis der Gemeinschaft. Sie unterstütze das Zusammenleben in der Pfarrfamilie, im Glauben und Leben mit Gott, in der Gemeinschaft von jungen Müttern in der Eltern-Kind-Gruppe, ermöglicht Begegnung und Austausch, weckt Kreativität in den künstlerischen Fähigkeiten und hilft anderen Menschen.

Deutlich machte dies Christina Schaller mit dem Vortrag der Geschichte „Der Rest ist nur Sand".

Die Aktivitäten des Frauenbundes im abgelaufenen Jahr ließ Schriftführerin Christine Sailer in ihrem Jahresbericht Revue passieren. Weiberfasching, Frühlingstag, Weltgebetstag, Besuch der Passionsspiele in Tirschenreuth, Vorträge, Palmbuschbinden, Wanderungen, Gestaltung der Maiandacht, Blumenteppiche am Fronleichnamstag, Kuchenbüfett und Domcafe beim Pfarrfest und beim Bürgerfest, zuletzt die Adventsfeier reihten sich in die Fülle der Veranstaltungen ein. Es gab viele fleißige Hände und treue Mitarbeiterinnen, dankte Christine Sailer.

Einen ebenso erfreulichen Bericht konnte Schatzmeisterin Christine Wirth, die alle Einnahmen und Ausgaben gewissenhaft erläuterte, erstatten. Es gab trotz allem wieder eine Mehreinnahme, die für die kommenden Aufgaben wertvoll seien. Roswitha Bergmann und Irmgard Bergler bestätigten eine perfekte Kassenführung.

Noch bevor das das umfangreiche Dankeschön für alle Unterstützung und Hilfe gab, wartete Vorsitzende Christina Schaller mit Plänen für das kommende Jahr auf. Das Eisenkreuz am Herz-Jesu-Haus soll vom Frauenbund restauriert werden und auf dem Nikolausberg am Beginn der geplanten Kreuzwegstationen einen neuen Standort erhalten. Im Jubiläumsjahr 2012 will der Frauenbund der Kirchengemeinde durch Stiftung einer neuen Statue des Diözesanpatrons Hl. Bischof Wolfgang ein Geschenk machen. Die Statue soll im Altarraum rechts gegenüber des Heiligen Judas Thaddäus ihren Platz finden. Die Vorbereitungen seien schon im vollen Gange.

Frauenbundarbeit drückte sich durch die Unterstützung der Eltern-Kind-Gruppe, die Seniorengymnastik mit Dagmar Beuthner, der Schaukastengestaltung durch Brigitte Jankowsky und den Fahnenabordnungen durch Berta Stich, Anni Drechsler und Christa Neubeck besonders aus. Sie alle durften mit einem Präsent ein Dankeschön erfahren.

Der feste Zusammenhalt im Führungskreis erhielt durch die Mitglieder bei der Neuwahl ein eindrucksvolles Vertrauen. In seiner Eigenschaft als Wahlleiter zollte Bürgermeister a. D. Fred Lehner dem Frauenbund hohen Respekt als unverzichtbares Glied im Leben der Pfarrgemeinde. Bei einer Ergänzung setzt sich der Führungskreis zusammen mit: Christina Schaller (1. Vorsitzende), Diana Kühner (2. Vorsitzende), Christine Sailer (Schriftführerin) und Christine Wirth (Schatzmeisterin). Als Beisitzerinnen fungieren Renate Bock, Christa Neubeck, Beate Götz, Wilma Witzl und Renate Beierl. Irmgard Bergler und Roswitha Bergmann wurden als Kassenrevisorinnen bestätigt und Berta Stich, Anni Drechsler und Christa Neubeck übernehmen wieder die Fahnenabordnung. Als Geistlicher Beirat begleitet Pfarrer Norbert Große die Frauengemeinschaft.

Sichtliche Freude über den großartigen Verlauf der Versammlung und über die Aktivitäten war Pfarrer Norbert Große ins Gesicht geschrieben, der den Frauenbund, menschlich gesellig und geistig religiös, als eine unverzichtbare Gemeinschaft im Leben der Pfarrgemeinde herausstellte. Der Blick in das Glas der Geschichte möge sich stets auf Gott richten, bat der Pfarrer. Im Namen der Kirchengemeinde dankte er Christina Schaller für ihr Engagement und Führungsstärke mit einem Blumenstrauß, dem sich auch Christine Sailer für den Führungskreis mit einem Blumengruß anschloss.

Die Jahreshauptversammlung des Frauenbundes der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes am Donnerstag, 17. Februar 2011, hatte neben dem feierlichen Gottesdienst, den Berichterstattungen mit Neuwahlen des Führungskreises einen weiteren Höhepunkt. Lob, Dank und Anerkennung waren es, die Vorsitzende Christina Schaller gegenüber Mitglieder, die dem Frauenbund über 10, 20, 30 und 50 Jahre die Treue halten.

Rosemarie Dittmann, Waltraud Griebsch, Cornelia Kitta, Elfriede Mutterer und Schriftführerin Christine Sailer sind 10 Jahre dabei. Die silberne Ehrennadel erhielt Martha Winter für 20-jährige Treue. Seit 30 Jahren zählen sich Roswitha Bergmann, Maria Färber, Elfriede Grundler, Anna Plödt und Martha Plödt, sowie Ehrenmitglied Hilde Dlugaiczyk, die 26 Jahre im Führungskreis mitarbeitete und 15 Jahre den Frauenbund leitete. Drei Jahre nach Gründung des Frauenbundes sind Anna Bachmayer, Therese Bäumler, Mariele Rauch und Margit Landgraf, sie war über 13 Jahre Schriftführerin, der Gemeinschaft beigetreten und können heute auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Sie alle wurden mit einem Präsent beschenkt. Pfarrer Norbert Große stellte die Jubilarinnen als Vorbilder in der Gemeinschaft heraus.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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